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Neue Ansichten des Bildermachers

Blecharbeiten mit einem Hauch von Vintage, Skulpturen im Recycling-Look. Neben seinen gewohnten Arbeiten sorgt Bruno Giacobbo in der Galerie Deringer für künstlerische Überraschungen.

Ein reflektierter Künstler, aber kein Kind von Traurigkeit: Bruno Giacobbo in der Scheune des Adlers in Unterstammheim.
Ein reflektierter Künstler, aber kein Kind von Traurigkeit: Bruno Giacobbo in der Scheune des Adlers in Unterstammheim.
Marc Dahinden

Interessant, er kann auch anders – denkt man beim ersten Hinschauen und merkt dann doch bald, dass die Bilder aus dem Stammertal echte Giacobbos sind. Da ist der naive, aber ehrliche Strich, handwerklich saubere Arbeit.

Leuchtende Acrylfarben wie aus dem Malkasten. Die Blech­dächer aus dünnem Rost verraten ihn, und natürlich die augenzwinkernden Interventionen: Strassenlampen und Hochspannungsleitungen aus Metallkomponenten. Es ist ein akribischer und liebevoller Blick, den Bruno Giacobbo in seiner Ausstellung «Vom Anfang bis Stammheim» auf die Dörfer wirft. Fünfzehn Jahre Schaffen dokumentiert der Rheinauer Künstler damit.

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