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Planung für Werkhof verzögert sich

Der Werkhof Fuchsenhölzli soll ausgebaut und den beiden Gemeinden Andelfingen und Kleinandelfingen als zentraler Werkhof dienen. Doch weil Waldabstandslinien fehlen, muss die Bau- und Zonenordnung erneut angepasst werden.

Der Werkhof Fuchsenhölzli in Andelfingen soll dereinst saniert und ausgebaut werden.
Der Werkhof Fuchsenhölzli in Andelfingen soll dereinst saniert und ausgebaut werden.
Archiv / Heinz Diener

Die beiden Gemeinden Andelfingen und Kleinandelfingen wollen in den nächsten Jahren ihre Forst- und Kommunalbetriebe im Werkhof Fuchsenhölzli im Osten Andelfingens zentralisieren. Deshalb soll das Gebäude saniert und ausgebaut werden. Dazu hatten die beiden Gemeinderäte im letzten Herbst unter Aufsicht des Architekturbüros Christian Schüpbach AG einen Wettbewerb unter drei lokalen Architektur­büros lanciert.

«Rund ein Jahr Verzögerung»

Als die Projekte eintrafen und die Gemeinden die Projekte beim Kanton eingeben wollten, fiel allerdings auf, dass die Waldabstandslinien beim Fuchsenhölzli während der Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) vor vier Jahren nicht angepasst worden sind. An einer Stelle südöstlich des Werkhofs enden sie einfach. «Sämtliche damals involvierte Fachpersonen, die Gemeinde sowie auch der Kanton, der die BZO am Schluss abgesegnet hat, haben die Lücken bei den Waldabstandslinien damals übersehen», sagt der Andelfinger Gemeindepräsident Hansruedi Jucker, der auch für die Forst- und Kommunalbetriebe zuständig ist.

«Alle Fachleute, die Gemeinde und selbst der Kanton haben die Lücken damals übersehen.»

Hansruedi Jucker, Gemeindepräsident Andelfingen

Die Folge: Die Gemeinde Andelfingen muss nun eine «kleine BZO-Revision» durchführen, wie Jucker sagt, um diese Unklarheit zu beseitigen. Zusammen mit dem Kanton werde man nun «so rasch als möglich» den Planungsprozess klären. «Mit all den Fristen, die eingehalten werden müssen, verzögert sich die Planung des gemeinsamen Werkhofs voraussichtlich um ein Jahr», sagt Jucker.

Am Ende haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das letzte Wort, sie müssen die Revision an einer Gemeindeversammlung annehmen, damit sie rechtskräftig wird. Eine ausserordent­liche Versammlung sei aber nicht vorgesehen. Jucker sagt: «Es ist in dem Sinne schon ärgerlich, aber wir stehen ja nicht unter hohem Zeitdruck.»

Anderer Standort kein Thema

Ein alternativer Standort für einen gemeinsamen Werkhof ist deshalb trotz Verzögerung kein Thema. «Andere Möglichkeiten wurden bereits früher geprüft, das Fuchsenhölzli stand aber schon immer im Fokus», sagt Jucker. Denn es sei sanierungsbedürftig und man müsste auch ohne Ausbau einen sechsstelligen Betrag investieren, um es zu sanieren. Die Kosten für den Ausbau des Werkhofs schätzt Jucker auf 1 bis 1,5 Millionen Franken.

Bereits im Jahr 2012 hat Kleinandelfingen die forstlichen Aufgaben von Andelfingen übernommen. Damit sind auszuführende Arbeiten im Wald wie etwa das Fällen von Bäumen gemeint. Die sogenannten forsthoheitlichen Aufgaben, das Anzeichnen der zu fällenden Bäume oder die forstpolizeiliche Aufsicht, übergibt die Gemeinde Andelfingen Ende Jahr ebenfalls an Kleinandelfingen, da der Andelfinger Förster auf diesen Zeitpunkt hin pensioniert wird.

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