Sporthalle soll Boden aus Kunststoff erhalten

Die Sporthalle Stammheim ist eineinhalb Monate nach dem grossen Sturm wieder trocken. Zumindest beinahe.

Der Boden ist schon trocken, die Wände sollen es nächste Woche sein.

Der Boden ist schon trocken, die Wände sollen es nächste Woche sein. Bild: Madeleine Schoder

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Die gute Nachricht zuerst: Ab dem 2. Januar 2018 werden die Sportvereine aus dem Stammertal die Dreifachhalle der Schule wieder benützen können. «Der Unterlagsboden ist trocken, in einer Woche sollten die Arbeiten abgeschlossen sein», sagt Schulgemeindepräsident Andreas Fischer. In den Seitenwänden sei noch ein wenig Feuchtigkeit, doch die Fachleute seien zuversichtlich auch die Isolation komplett trocknen zu können. Die Sporthalle war Anfang August vom Sturm in Mitleidenschaft gezogen worden, der im Stammertal wütete. Regenwasser lief in die Halle und zerstörte den Holzboden. Dabei entstand ein auf 180 000 Franken geschätzter Schaden («Landbote» vom 1. September).

Nach Rücksprache mit den Sportvereinen plant die Schulgemeinde, den Boden der Halle nicht wieder aus Holz zu bauen. Der kaputt gegangene Holzboden war bei vielen Hallensportlern unbeliebt. «Die Vereine haben sich für einen Kunststoffboden ausgesprochen», sagt Fischer. Das Material ist pflegeleichter und ein Kunststoffboden könnte ausserdem innert bloss eineinhalb Wochen verlegt werden.

Entscheid Ende September

Einen Entscheid hat die Schulpflege noch nicht gefällt. Das soll Ende September geschehen. Allenfalls werde darüber hinaus eine ausserordentliche Gemeindeversammlung nötig sein, sagt Fischer. Nicht wegen den Kosten für den Ersatz des Bodens, der durch eine Versicherung gedeckt sein sollte. Nein, die Schulpflege will aus der Not eine Tugend machen und die erzwungene Betriebspause bis Ende Jahr nutzen, um für später geplante Arbeiten und Umbauten vorzuziehen. Die Strategie für die Schulliegenschaften sieht laut Fischer in den nächsten drei Jahren den teilweisen Ersatz der Beleuchtung in der Halle vor und Arbeiten an der Heizungsanlage. Zudem müssten als Folge des Sturms die Schliessvorrichtungen der Fenster unter der Hallendecke ersetzt werden.

Diese Arbeiten erforderten teilweise den Einsatz einer Hebebühne und würden darum optimalerweise noch vor dem Verlegen des neuen Bodens erledigt, sagt Fischer. Wieviel die zusätzlichen Arbeiten auch an der Heizungsanlage kosten werden, ist noch offen und wird bis zur Sitzung der Schulpflege Ende September abgeklärt. ()

Erstellt: 12.09.2017, 17:19 Uhr

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