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Südkoreanische Delegation kommt nach Rheinau

Das Projekt für ein bedingungslosen Grundeinkommen in Reihnau ist gescheitert. Dennoch interessiert sich eine südkoreanische Provinz für das Projekt.

Grosse Medienpräsenz an der Gemeindeversammlung.
Grosse Medienpräsenz an der Gemeindeversammlung.
Archiv, Enzo Lopardo

Die Gemeinde Rheinau sorgte 2018 mit einem Projekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen landesweit für Schlagzeilen. Das Projekt scheiterte zwar an der Sammelaktion. Eine Provinz in Südkorea interessiert sich nun trotzdem dafür und reist bald in die Schweiz.

Die parlamentarische Finanzkommission der südkoreanischen Provinz Gyeonggi besucht Länder und Städte, die sich mit der Thematik des Grundeinkommens beschäftigt haben. Deshalb macht die Delegation am Sonntag, 29. September, einen Halt in Rheinau. Gyeonggi will selber ein Grundeinkommen testen und hat dafür ein Budget von umgerechnet 130 Millionen Franken. Die Provinz umfasst ein Gebiet mit rund 13 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.

«Hochkarätige Delegation»

Die Gemeinde Rheinau zeigt sich in einer Mitteilung vom Montag «erfreut über die hochkarätige Delegation». Für das Treffen mit Gemeindevertretern sind drei Stunden eingeplant.

Auf den Versuch in Rheinau kamen die Gäste wegen eines internationalen Kongresses in Südkorea, bei dem es um das Grundeinkommen ging. Der Rheinauer SP-Gemeindepräsident Andreas Jenni und die Filmemacherin Rebecca Panian, welche das Projekt in Rheinau anstiess, nahmen an diesem Kongress teil.

Im Juni 2018 war bekannt geworden, dass Rheinau einen Versuch mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wagen will. Ende September waren 770 von 1302 Rheinauerinnen und Rheinauern bereit, am Projekt teilzunehmen. Das Grundeinkommen scheiterte dann jedoch an der Sammelaktion. Statt 6 Millionen kamen nur 150'000 Franken zusammen.

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