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Unterstützt Milliardär Musk die Rheinauer?

Das Crowdfunding für das Rheinauer Experiment zum Grundeinkommen harzt. 18 Tage vor Beendigung der Frist ist das Geld noch nicht annähernd zusammen. In ihrer Not wandten sich die Initianten an den Tesla-Gründer.

Rettet Elon Musk das Rheinauer Experiment?
Rettet Elon Musk das Rheinauer Experiment?

Der US-amerikanische Investor Elon Musk hat schon in viele verrückte Dinge investiert: Er gründete etwa eine Firma für Flammenwerfer, produziert mit Tesla Elektroautos, will Hochgeschwindigkeitstunnels bauen, um die Mobilität zu revolutionieren, und schiesst mit dem Raumfahrtunternehmen Spacex autonome Satelliten in den Orbit mit dem Ziel, den Mars ab 2025 zu ­besiedeln. An verrückten Ideen mangelt es dem einstigen Gründer des Onlinebezahlsystems Paypal also nicht.

Eine verrückte Idee ist auch das einjährige Experiment eines bedingungslosen Grundeinkommens in Rheinau. Deshalb wandten sich die Verantwortlichen des Experiments via Twitter an Milliardär Musk: «Wir haben ein Problem: Während Sie damit ­beschäftigt sind, eine Zukunft auf dem Mars zu bauen, sind wir damit beschäftigt, einen Versuch eines bedingungslosen Grundeinkommens durchzuführen – um eine mögliche neue Zukunft auf der Erde zu testen. Wollen Sie uns unterstützen?»

Geantwortet hat der Investor auf den Tweet vom Mittwoch bisher nicht. Er ist aber auch gerade ziemlich beschäftigt. Möchte er doch einen eigenen Schnaps unter dem Namen Teslaquila her­aus­bringen. Die Unterstützung könnten die Organisatoren des Grundeinkommensversuchs gut gebrauchen. Das 50-tägige Crowdfunding läuft bereits am 4. Dezember ab, bisher sind etwas mehr als 142 000 Franken zusammengekommen – das Ziel sind rund 6,2 Millionen Franken.

Falls die Finanzierung scheitern sollte, könnte Musk zum Trost wenigstens ein paar Flaschen Schnaps schicken.

(gab)

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