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Vergewaltigung oder falsche Anschuldigung?

Bei einem mehrtägigen Prozess in Andelfingen widersprechen sich beide Seiten vehement.

Am Freitag findet der zweite Prozesstag statt, ob bereits ein Urteil fällt, ist aber offen.
Am Freitag findet der zweite Prozesstag statt, ob bereits ein Urteil fällt, ist aber offen.
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Was wirklich geschah in der kalten Dezembernacht vor über zweieinhalb Jahren konnte gestern nach dem ersten von zwei Prozesstagen am Bezirksgericht Andelfingen nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Denn die vorgetragenen Versionen der mutmasslichen Tatnacht gingen weit auseinander.

Angeklagt bei dem Prozess, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, ist ein junger Mann aus der Region. Er soll in jener Nacht bei sich in der WG eine Frau zum Sex gezwungen haben. Die beiden kannten sich aus dem Kollegenkreis schon ein paar Jahre, waren sich aber erst einen Tag zuvor das erste Mal nähergekommen. Dass es an diesem Vorabend, der ebenfalls teilweise in der WG stattfand, zu einvernehmlichem Sex gekommen war, bestreitet niemand. Laut der Frau habe sie sich in der Folgenacht aber mehrmals gegen die Annäherungsversuche des Mannes wehren müssen. Schliesslich soll er sie im Bett festgehalten und gewürgt und dann vergewaltigt haben.

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