Region

Wer in der Region die meisten Panaschierstimmen holte

Vor allem drei Kandidaten konnten in der Region auf fremden Listen punkten. Ein Panaschier-Spezialist fehlt diesmal in den vorderen Rängen.

Vor allem Nik Gugger und Rosmarie Quadranti sprachen auch Wähler anderer Parteien an.

Vor allem Nik Gugger und Rosmarie Quadranti sprachen auch Wähler anderer Parteien an. Bild: Urs Jaudas

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Bei Kandidierenden aus der Region Winterthur liegt Mattea Meyer (SP) bei der Panschierstatistik vorne. Sie hat vor allem von Grüner Seite viele Stimmen geholt. 7706 mal wurde sie auf einer Grünen-Liste hinzugefügt. 2786-Stimmen kommen von Grünliberaler Seite. Eher überraschend ist, dass sie auch von FDP-Wählern 571 Stimmen erhalten hat. In der Panaschierstatistik des Kantons belegt sie damit den 8. Rang. Zuvorderst liegt Jacqueline Badran (SP), gefolgt von Bastien Girod (Grüne) und Tiana Angelina Moser (GLP)

In der Region Winterthur konnte auch Rosmarie Quadranti über die Parteigrenzen hinaus Stimmen auf sich vereinen. Sie fand in fast allen grossen Parteien Zuspruch. Am häufigsten tauchte sie mit 3866 Nennungen auf Grünliberalen-Listen auf. Aber auch bei Wählern der SP (3819 Stimmen), der FDP (2769) und der Grünen (1612) kam sie gut an. Sie liegt auf Rang 12 der kantonalen Panaschierstatistik. Dennoch reichten ihr diese Stimmen nicht für eine Wiederwahl in den Nationalrat.

«Nachrückplatz» als Trostpflaster

Auf Rang 15 und damit ebenfalls weit vorne ist Nik Gugger (EVP) gelandet. Ähnlich wie Rosmarie Quadranti konnte er in allen politischen Lagern punkten. Am meisten Stimmen hat auch er von Grünliberaler Seite erhalten (2612). Aber auch von der SVP (1297), von der SP (2230), von der FDP (1557) und von den Grünen (1845) hat er Stimmen erhalten.

Bei Kantonsratswahlen schneidet Martin Farner (FDP) auf fremden Listen regelmässig gut ab. Bei den Nationalratswahlen sticht er nicht besonders heraus, hat aber mit 3469 wiederum viele Stimmen auf SVP-Listen geholt. 855 Stimmen erhielt er zudem von Grünliberaler Seite. In der Panaschierstatistik taucht er damit zwar nicht in den vorderen Rängen auf, hat es aber immerhin auf den ersten Ersatzplatz für den Nationalrat geschafft.

Erstellt: 21.10.2019, 15:36 Uhr

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