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Wieviel kostet eine Katzenrettung?

Wer bezahlt eigentlich, wenn die Feuerwehr eine Katze retten muss? Das ist von Fall zu Fall anders.

Die gerettete Katze von Thalheim an der Thur. Ihre aufwendige Rettung kostet die Besitzer nichts.
Die gerettete Katze von Thalheim an der Thur. Ihre aufwendige Rettung kostet die Besitzer nichts.

Wird es für die Besitzer teuer, wenn ihre Katze mit grossem Aufwand von einem Baum oder gar von einem Hochspannungsmast gerettet werden muss? Ende Mai hat die Feuerwehr Andelfingen und Umgebung in Thalheim eine Katze von einem Strommast von Swissgrid geholt («Landbote» von gestern). Für die Aktion waren Feuerwehrleute und Techniker der Betreiberfirma im Einsatz, es musste sogar der Strom abgestellt werden.

Laut Gebäudeversicherung Kanton Zürich kann ein solcher Einsatz dem Tierbesitzer verrechnet werden, es liegt aber im Ermessensspielraum der Gemeinden. «Wir entscheiden von Fall zu Fall, sind aber grundsätzlich eher zurückhaltend mit dem Verrechnen solcher Einsätze», sagt Rolf Hürlimann von der Feuerwehr Andelfingen. Ihm persönlich sei das auch lieber so. «Wenn Leute sich aus Angst vor Kosten nicht mehr trauen, uns anzurufen, und selber Rettungsaktionen starten, haben wir am Schluss nur noch das grössere Problem.» Auch Swissgrid wird den Einsatz nicht verrechnen.

Im Gegensatz dazu werden Fehlalarme jeweils verrechnet. Geht der Feueralarm in einem Gebäude aus Versehen los und zur notrufzentrale, kostete das die Besitzer in Winterthur in der Regel eine Pauschale 1800 Franken.

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