Bassersdorf

Angebote für Ältere werden erweitert

An einem Bevölkerungsanlass stellten die Gemeinde, verschiedene Arbeitsgruppen und die Spitex ihre Angebote und Projekte vor. Schwerpunktthemen waren dabei das Wohnen im Alter und die Mobilität.

Ab November können ältere Menschen in Basserdorf von einem Mahlzeitendienst profitieren.

Ab November können ältere Menschen in Basserdorf von einem Mahlzeitendienst profitieren. Bild: Archiv/Nathalie Guinand

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Am Donnerstagabend kamen über 50 Seniorinnen und Senioren ins Franziskuszentrum, um sich über die Angebote für ältere Menschen zu informieren. Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobel wies auf gesetzliche Vorgaben hin: «Die Gemeinde muss die Versorgungssicherheit für ältere Menschen gewährleisten, mit dem Ziel, dass Bewohnerinnen und Bewohner möglichst lange zuhause leben können.»

Altersbeauftragte Esther Diethelm stellte die bestehenden Angebote vor. Über Fragen rund um das Älterwerden informiert eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Roger Hartmeier regelmässig in der Lokalzeitung. Seit 2016 übernehmen zwölf Freiwillige Schreibarbeiten für ältere Menschen. Edi Hofmann leitet eine Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter». Auf die Frage, wieso er sich immer wieder für Projekte in der Gemeinde engagiere, antwortete er: «Wenn ich etwas anpacke das mich interessiert, will ich es erfolgreich zu Ende führen.»

Die Arbeitsgruppe «Wohnen im Alter» prüfte verschiedene Möglichkeiten und ist jetzt mit dem Architekten der Überbauung auf der Liegenschaft von Urs Brunner an der Klotener-Opfikonerstrasse in Kontakt. Dort entstehen 44 Wohneinheiten. Die Wohnungen sollten hindernisfrei ausgebaut und mit einem Alarmsystem ausgerüstet sein. Ein Begegnungsbereich soll soziale Kontakte ermöglichen. Eine Stiftung soll Träger der Anlage sein.

Beleuchtung für den Gleisweg und Mahlzeitendienst

Die Arbeitsgruppe Sicherheit setzt sich zum Ziel, dass sich ältere Menschen sicher und angstfrei im öffentlichen Raum bewegen können. Ein Erfolg wurde erreicht, der Gleisweg erhält eine Beleuchtung, allerdings aus Kostengründen nicht durchgehend. Andreas Felder musste aber auch bekanntgeben, dass sich die Situation beim Kreisel für Fussgänger wegen Auflagen des Kantons nicht verbessern liess. Und die SBB war nicht bereit, in der Mitte der Ausgangstreppe beim Bahnhof ein Handlauf anzubringen.

Gabriela Finkbeiner von der Spitex stellte neue Dienstleistungen vor. Ab nächstem Monat gibt es einen Mahlzeitendienst. Am Mittag bringen Freiwillige auf Wunsch in einer Warmhaltebox Mahlzeiten zu den Bestellern. Mit einem Notruf rund um die Uhr können älteren Menschen Hilfe anfordern.

Emil Engler stellte in Abwesenheit von Initiantin Sylvia Farina das Projekt Ruf-Bus-Taxi vor, eine Ergänzung zum ÖV. In Dübendorf und Niederhasli sind solche Angebote bereits in Betrieb. Verwaltungsdirektor Christian Pleisch präsentierte die Vorstellungen der Gemeinde, die finanziell tragbar sein sollen, die Abklärungen seien noch nicht abgeschlossen.

Bei einer Fragerunde zur Mobilität bemängelte Beat Finkbeiner die vorgesehenen Blockzeiten einer Ruf-Bus-Organisation: «Ein Ruf-Bus braucht es auch am Abend, um Passagiere am Bahnhof abzuholen.» Martin Teuscher fand die gebotenen Informationen interessant, ein Wermutstropfen seien die Ruf-Bus-Vorschläge der Gemeinde. Und Maja Brunner bemängelte, dass noch keine konkreten Vorschläge vorliegen.

Erstellt: 06.10.2017, 17:00 Uhr

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