Freienstein-Teufen/Rorbas

Die Narrenzeit findet ein lautes und farbiges Ende

Am letzten Sonntag fand der traditionelle Fasnachtsumzug der drei Dörfchen statt. Ein Fest für die ganze Familie mit einem musikalischen Abschluss.

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Über zwanzig Guggen musizierten und gingen am Sonntagnachmittag von Freienstein über die alte Brücke nach Rorbas bis zum Steigwiessaal. Gleich zu Beginn des Umzugs verteilten die Damen der Dieli Fäger leckere Ananas Shots an die Zuschauer und sorgten für gute Stimmung. Eine Gugge nach der anderen und Wagen für Wagen zogen durch die Strassen. Von den furchterregenden Seelenfängern über die Oldie Gugge, den alten Chläus bis zum TV Freienstein defilierten sie an zahlreichen Zuschauern vorbei. Die Stimmung beim Publikum war gut, die Konfetti flogen in rauhen Mengen.

Von Radar bis Brexit

Manches Ärgernis aus dem öffentlichen Leben und der Politik wurde humorvoll auf die Schippe genommen. Auf einem Wagen war klar zu erkennen, dass die Verkehrsgeschwindigkeitskontrollen nicht bei allen gut ankommen. Fröhlich hüpften hingegen die Männer in den blauen Anzügen um die RMS Britanic herum, welche hin und wieder ihr mächtiges Schiffshorn erklingen liess. Die Männer trugen auf den Anzügen den vielzitierten Spruch «Wir schaffen das» zur Schau. Dabei feierten sie den Brexit, dies laut und fröhlich.

Mit ihrer Familie war auch Alice Schneider aus Oberembrach mitten im Publikum. «Ich komme seit vielen Jahren an den Fasnachtsumzug, weil man hier Freunde und Bekannte trifft», sagte sie. Sie selber verkleidete sich aber nicht.

Der Umzug führte die Fasnächtler über die alte Brücke bis zum Steigwiessaal. Dort trafen sich die durstigen Musiker zu einem Bier, Kinder schleckten Zuckerwatte und viele genossen eine Wurst vom Grill. Im Steigwiessaal drinnen stieg eine Party welche auch den Abschluss der diesjährigen Fasnacht im Freienstein, Rorbas und Teufen bedeutete.

Laut Rolf Gyr vom Fasnachtskomitee marschierten rund 300 aktive Fasnächtler in den 21 Vereinen mit. «Es war ein schöner Umzug bei dem alles reibungslos ablief», resümierte er. Die Party dauerte bis um 18 Uhr, danach ging es ans Aufräumen.

(Zürcher Unterländer)

Erstellt: 20.03.2017, 16:09 Uhr

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