Freienstein-Teufen

Die Winzer aus der Region messen sich mit ihren Weinen

Im Finale des Wettbewerbs der Schweizer Weine sind auch drei aus dem Unterland dabei.

Mit seinen zwei Weinflaschen ist der Winzer Peter Gehring für das Finale des Grand Prix du Vin Suisse nominiert.
Video: Cindy Schneeberger / mcp

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Beim Grand Prix du Vin Suisse 2019 wurde dieses Jahr die Vielfalt der Schweizer Weinkultur sichtbar. Winzer aus 21 Kantonen machten mit ihren besten Weinen bei der 13. Ausgabe des Wettbewerbs mit.

In Siders wurden 3254 Weine aus 544 Weingütern verkostet und somit der Teilnehmerrekord geknackt. Der Grand Prix du Vin Suisse wird jedes Jahr von der Vereinigung Vinea in Zusammenarbeit mit dem europäischen Weinmagazin «Vinum» organisiert.

Der Wein braucht Qualität

Vom 24. bis 29 Juni bewerteten 156 Degustatoren die Weine und verteilten Punkte für Aussehen, Geruch, Geschmack und Gesamtbeurteilung. Bei den 13 Kategorien, wie zum Beispiel Merlot, gibt es jeweils sechs Bestplatzierte. Alle, die Schweizer Weine produzieren, können beim Wettbewerb mit ihren besten Weinen mitmachen. Pro Sorte müssen drei Flaschen eingeschickt und für jede Sorte 110 Franken bezahlt werden. «Das ist auch gut so», sagt Peter Gehring, Winzer vom Weingut Gehring in Freienstein. «Ansonsten würden die Leute mit zu vielen Weinflaschen teilnehmen.»

Der Winzer aus dem Zürcher Unterland, der von Anfang an, seit dem Jahr 2007, mitmacht, hat Erfahrung. «Wenn ein Wein keine Qualität hat, bringt es nichts, ihn einzuschicken».

Die 80 nominierten Weine kommen aus allen Weinregionen, wie dem Wallis, dem Kanton Waadt, der Deutschschweiz sowie dem Tessin. Elf edle Tropfen stammen aus der Ostschweiz.

«Es kommt immer darauf an, welche Gruppe von Degustatoren deine Weine bewertet.»Peter Gehring, Winzer aus Freienstein-Teufen

Dass darunter die zwei Flaschen Riesling-Silvaner 2018 und Barrique exclusive 2015 vom Winzer Gehring sind, sei reine Glücksache, meint er. «Es kommt immer darauf an, welche Gruppe von Degustatoren deine Weine bewertet.» Ob sie sich gestresst fühlten und wie lange sie schon degustierten, habe alles einen Einfluss auf die Punktzahl. «Auch auf den momentanen Zustand des Weines kommt es an», sagt der Winzer. «Drei Monate später würde wahrscheinlich nicht derselbe Wein wieder gewinnen.»

Das grosse Finale findet bei der «Gala des Schweizer Weins» am 24. Oktober in Bern statt. Dabei wird unter anderem der heiss begehrte Titel «Schweizer Weingut des Jahres 2019» verliehen. «Einen grossen Einfluss auf den Bekanntheitsgrad der Weine wird der Titel wohl nicht haben», sagt Gehring. Nur schon die Nomination sei eine tolle Bestätigung, dass man gute Arbeit leiste und die Weine aus der Gegend Qualität hätten. Von derselben Region ist nämlich auch der Blanc de noir 2018 von Hamacht Weine nominiert. «Nicht nur für einen selber, sondern vielmehr für die ganze Weinregion ist es von Bedeutung, beim Grand Prix du Vin Suisse im Finale dabei zu sein.»

Erstellt: 28.08.2019, 16:45 Uhr

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