Illnau-Effretikon

Ein «Grosser Brauch» für die Spesenabrechnung

Die Zürcher Zunft Sankt Niklaus reitet am 10-Jahr-Jubiläum des grossen Brauches in Kyburg. Doch wieso reitet eine Zürcher Zunft in Kyburg?

Zürcher Zünfte feiern auf der Kyburg die Spesenabrechnung des Kyburger Landvogts.

Zürcher Zünfte feiern auf der Kyburg die Spesenabrechnung des Kyburger Landvogts. Bild: Heinz Diener

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Die sogenannten Quartierzünfte wollten den Geist der alten Zürcher Gemeinden der Stadt Zürich erhalten. So auch die Quartierzunft von Affoltern, Oerlikon und Seebach: 1933 gründete sich deswegen die Zunft Sankt Niklaus. Als sich die Zunft ab 1957 nach einem Kostüm umschaute, erinnerte sie sich an die Kyburg. Denn Affoltern, Oerlikon und Seebach gehörten bis 1442 zur Grafschaft.

Bis ins 18. Jahrhundert musste der Kyburger Landvogt einmal im Jahr seine «Spesen» präsentieren, um diese dann per «Brauchsteuer» von seinen Untertanen einzufordern. Als Dank für die Steuer gabs ein Fest, den «Grossen Brauch». Der Verein Museum Schloss Kyburg hat nun 2010 die Tradition wiederbelebt.

Erstellt: 26.08.2019, 09:06 Uhr

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