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Erbschaft spült zusätzlich Geld in die Gemeindekasse

Die Gemeindeversammlung hatte nur ein Geschäft, nämlich die Jahresrechnung, zu behandeln. Die Stimmbürger nahmen sie einstimmig an.

Die Gemeindeversammlung von Freienstein-Teufen hatte nur ein Geschäft zu behandeln: Die Rechnungsprüfungskommission beantragte die Jahresrechnung 2016 zu genehmigen, was dann auch einstimmig geschah.
Die Gemeindeversammlung von Freienstein-Teufen hatte nur ein Geschäft zu behandeln: Die Rechnungsprüfungskommission beantragte die Jahresrechnung 2016 zu genehmigen, was dann auch einstimmig geschah.

Die Gemeindeversammlung von Freienstein-Teufen fand zum ersten Mal an einem Montagabend statt, 32 Stimmberechtigte (2 Prozent von 1645) nahmen daran teil. Gemeindepräsident Oliver Müller führte zügig durch das einzige Traktandum, der Abnahme der Jahresrechnung.

Wider Erwarten ergab sich ein Plus von rund 420 000 Franken. Das überraschende Ergebnis war nicht vorauszusehen, denn die markanteste positive Veränderung erklärte Müller damit, dass durch die überschriebene Erbschaft eines Bürgers zusätzlich Geld in die Gemeindekasse floss.

So fielen die leicht erhöhten Ausgaben in der Sparte Spezialfinanzierung, dem Wasser, nicht ins Gewicht. Der Gemeindepräsident kündigte jedoch an, dass eine Erhöhung der Wassergebühr zur Diskussion stehe. Ebenso blieben die Investitionen mit rund 300 000 Franken unter Budget.

Die Rechnungsprüfungskommission beantragte die Jahresrechnung 2016 zu genehmigen, was dann auch einstimmig geschah. Der Gewinn der Jahresrechnung fliesst dem Eigenkapital der Gemeinde Freienstein-Teufen zu. Das Eigenkapital beträgt somit knapp 9,5 Millionen Franken.

Neue Buslinie weiterhin ein Thema

Die Anfrage eines Bürgers bezüglich der Verwendung des Geländes des alten Friedhof der reformierten Kirche Rorbas sowie der Toilettenanlage und dem Totenhäuschen beantwortete Vizepräsidentin Sonja Steiner. «Die sich im Finanzausgleich befindende Reformierte Kirche RFT ist verpflichtet, Investitionen und Folgekosten durch die Finanzabteilung der Kantonalkirche bewilligen zu lassen.

Eine Landabgabe des alten Friedhofs zum angebotenen Nulltarif hat die Kantonalkirche abgelehnt. Landbesitz und die Anlage bleiben somit im Besitz des Zweckverbandes RFT», erläuterte Steiner. Das heisst alles bleibt wie bisher, auch der Unterhalt der Toilettenanlage und die Nutzung des Totenhäuschens.

Das Schlusswort des Gemeindepräsidenten gehörte der neugeplanten Buslinie Freienstein-Dättlikon. Die neue Linie stösst bei der Freiensteiner Bevölkerung auf positive Resonanz, nicht so aber in Dättlikon. Dort sprach sich in einer Umfrage eine winzige Mehrheit dagegen aus.

Die Sache sei kompliziert, da die Bevölkerung, Postauto Schweiz, Verkehrsrat und die Gemeinden ihre Interessen einbringen könnten. Eine neue Linie biete die beste aller Möglichkeiten, so würden es auch Postauto Schweiz sowie die Kantonspolizei bestätigen.

Deshalb gehe seitens der Gemeinde Freienstein die Planung mit der Schaffung der neuen Linie weiter, hielt Müller fest. Die Details werden im Laufe der Planung diskutiert. Kurz nach zwanzig Uhr schloss Gemeindepräsident Oliver Müller die Versammlung.

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