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Ersatzschiessplatz kommt zu spät

Ende 2019 sollte die kantonale Jagdschiessanlage in Embrach schliessen. Aber nirgends im Kanton gibts Ersatz und die Pläne für eine Anlage in Bülach sind blockiert. Naturschützer befürchten, dass es in Embrach nun doch weitergeht.

Solche Szenen gibt es wieder ab März in der Embracher Jagdschiessanlage. Gemäss Vereinbarung aller Beteiligten müsste eigentlich Ende 2019 Schluss sein damit. Doch nun kommen Zweifel auf, ob dem auch wirklich so sein wird.
Solche Szenen gibt es wieder ab März in der Embracher Jagdschiessanlage. Gemäss Vereinbarung aller Beteiligten müsste eigentlich Ende 2019 Schluss sein damit. Doch nun kommen Zweifel auf, ob dem auch wirklich so sein wird.
David Baer

Es ist still unten am Fluss. Aber spätestens in sieben Wochen dürfte es vorbei sein mit der Idylle am Tössufer. Gemäss den Betreibern der Jagdschiessanlage Au, soll an der Gemeindegrenze zwischen Embrach und Freienstein-Teufen ab dem 2. März wieder geschossen werden.

Doch nachdem eine Aufsichtsbeschwerden und dazu noch eine Strafanzeige gegen die kantonale Baudirektion eingegangen sind und auch gegen die Standortgemeinde Embrach eine Aufsichtsbeschwerde vorliegt, wirds möglicherweise eng für die Jagdschützen. Denn gefordert wird die sofortige Schliessung der Jagdschiessanlage aus dem Jahr 1965, die davor als Handgranatenübungsplatz des Militärs verwendet wurde.

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