Embrach / Winkel

Neue Wanderroute im Unterland

Wer von Embrach nach Winkel wandern will, findet den Weg von nun an. Der Verein Zürcher Wanderwege hat die neue Route ausgeschildert. Gestern wurde sie getestet.

Die Wanderleiter Guido Wähli (links) und Anton Giger (rechts) kamen gestern am Mittag auf dem Heuberg in Winkel an, wo die neu montierten Wanderwegweiser zu sehen sind. Hier empfing sie Stefan Jucker, Geschäftsführer des Vereins Zürcher Wanderwege.

Die Wanderleiter Guido Wähli (links) und Anton Giger (rechts) kamen gestern am Mittag auf dem Heuberg in Winkel an, wo die neu montierten Wanderwegweiser zu sehen sind. Hier empfing sie Stefan Jucker, Geschäftsführer des Vereins Zürcher Wanderwege. Bild: Madeleine Schoder

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71 Wanderlustige machten sich gestern auf, die neue Route ­zwischen Embrach und Winkel-Seeb auszuprobieren. Zwei ­Stunden und vierzig Minuten brauchten die Teilnehmer für die Strecke und fanden sich pünktlich für den Mittagsrast auf dem Heuberg in Winkel ein. «Sehr eindrücklich», fand Wander­leiter Guido Wähli die Haumühli und den Wildbach, an denen der Weg vorbeiführte. Die insgesamt acht Kilometer lange Route gelte als einfach und sei geeignet «für alle, die noch mitmögen», stellte der zweite Wanderleiter Anton Giger fest.

28 Stunden lang Wegweiser montiert und gemalt

Bereits vorhanden war bisher eine Route zwischen Kloten und Winkel sowie zwischen Kloten und Embrach, die Signalisation auf einer Länge von vier Kilometern zwischen Winkel und Embrach fehlte aber. Also füllte der Verein Zürcher Wanderwege die Lücke. Der für Winkel und Lufingen zuständige Ortsmitarbeiter Urs Boller brachte in 28-stündiger Arbeit 28 Wegweiser an und montiere oder malte 30 Rhomben als Markierung. An der gestrigen Einweihung nahm auch er teil.

Auf dem Winkler Heuberg empfing unter anderem Stefan Jucker, Geschäftsführer der Zürcher Wanderwege, die Wanderer. Laut Jucker kommt es selten vor, dass im Kanton Zürich neue Wanderwege signalisiert werden, noch viel seltener, dass neue Wege erstellt werden. Die geführte Wanderung von gestern sollte Gelegenheit sein, das Zürcher Unterland als Wandergebiet zu bewerben. «Es ist schön hier, viele Wanderer kennen das Gebiet aber zu wenig», sagte Jucker.

In der Regel gehen die Zürcher laut Jucker nach Graubünden oder ins Wallis, um ihrem Hobby nachzugehen. Im Kanton Zürich erforschten sie eher das Oberland als das Unterland. «Uns ist bewusst, dass der Kanton Zürich kein touristisches Gebiet für Wanderer ist», sagte Jucker. Jedoch wolle der Verein den Wanderfreudigen auch diese Gegend näherbringen, die zumindest als Tages- oder Wochenendausflug infrage komme. «Wir haben alle ein Fitnesscenter vor unserer Haustüre, Wandern kann man mit wenig Aufwand.»

Eine Panoramatafel soll die Wanderung abrunden

Beworben wurde die gestrige Wanderung auch mit einem Alpenpanorama, das zwar etwas trüb, aber doch sichtbar war. Wie der Winkler Gemeindepräsident Arnold Meyer versprach, wird dieses in Zukunft als Bild auf dem Heuberg zu sehen sein. Die Gemeinde will die Berge am liebsten im Morgenrot fotografieren. Dies sei aber noch nicht gelungen, führte Arnold aus. Sobald das Licht passt und die Alpen deutlich zu sehen sind, sollen die Fotos gemacht und die Tafel erstellt werden. (Zürcher Regionalzeitungen)

Erstellt: 24.11.2016, 09:20 Uhr

(Bild: Quelle Zürcher Wanderwege / swisstopo (JMF00004), Grafik ak)

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