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Jagdschiessanlage Embrach: «Es ist ein schwieriges Gebiet dort»

Trotz gegenteiliger Bekundungen geht der Jagdschiessbetrieb in den geschützten Tössauen bei Embrach weiter. Aber der Kanton kündigt an, dass bald ein erster Teil des Gebiets saniert wird.

Schrothülsen und Bruchstücke von zerschossenen Tontauben liegen in den Tössauen, bei der Embracher Jagdschiessanlage Au tonnenweise verstreut herum.
Schrothülsen und Bruchstücke von zerschossenen Tontauben liegen in den Tössauen, bei der Embracher Jagdschiessanlage Au tonnenweise verstreut herum.
Marc Dahinden

Es hätte das Ende sein können. Ruhiger geworden ist es zwar, seit die Jäger ihre letzten Schiessübungen für dieses Jahr absolviert haben. Doch der Betrieb der Jagdschiessanlage Au, in einer bewaldeten Flussbiegung unterhalb von Embrach gelegen, geht in eine weitere Verlängerung.

Noch zu Beginn dieses Jahres hiess es, die dringend sanierungsbedürftige Anlage werde per Ende 2019 geschlossen. So hatten es Gemeinde und Kanton ausgemacht, nachdem schon der Schliessungstermin Ende 2015 nicht eingehalten wurde. Nun steht auf der Startseite der Schiessanlage im Internet in grosser roter Schrift über einer fast schon idyllischen Ansicht des verschneiten Areals aber: «Winterpause bis 3. März 2020.»

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