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Gemeinden setzen Zukunftsmodell der Alterspflege bereits um

Immer mehr Gemeinden setzen bei der Alterspflege neu auf kleine, betreute Wohngruppen.

Thomas Münzel
Eine Alterswohngruppe von Almacasa. Die Zürcher Firma hat sich auf die neue Art des Wohnens im Alter spezialisiert.
Eine Alterswohngruppe von Almacasa. Die Zürcher Firma hat sich auf die neue Art des Wohnens im Alter spezialisiert.
Andrea Zahler

In der Schweiz wird sich die Zahl pflegebedürftiger Menschen laut dem Bund bis 2030 verdoppeln. Die Frage ist: Wo werden all diese Leute wohnen? Antwort: Die meisten von ihnen wohl zuhause. Denn laut dem Heimverband Curaviva treten ältere und pflegebedürftige Menschen aufgrund von Spitex & Co. «immer später in eine Pflegeinstitution ein». Diese Tendenz werde zunehmen, schreibt Curaviva im aktuellen Strategiepapier «Wohn- und Pflegemodell 2030». Doch selbst wenn der Pflegeaufwand zu hoch ist, sei ein Übertritt in einen grossen Heimbetrieb künftig nicht mehr zwingend, heisst es weiter. Im Curaviva-Modell setzt man in Zukunft vielmehr auf ein breites Angebot an Wohn- und Pflegeformen – und favorisiert dabei kleine, betreute Pflegewohngruppen.

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