Bauma

Sternenberg sichert die Schule, Gnädinger hätte Freude gehabt

Schon einmal ging das Projekt Tagesschule bachab: zu wenig Bedarf. Zehn Jahre später klappt es nun. Ein wichtiger Schritt, um die Existenz der Schule zu sichern.

Als 69-Jähriger nochmals in der Primarschule: Mathias Gnädinger (†2015) als Franz Engi im Film «Sternenberg». Im realen Leben kommt nun eine Tagesschule zustande.

Als 69-Jähriger nochmals in der Primarschule: Mathias Gnädinger (†2015) als Franz Engi im Film «Sternenberg». Im realen Leben kommt nun eine Tagesschule zustande. Bild: Screenshot SRF / Klaus Rózsa

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Manchmal sind Film und Realität sehr nahe beieinander. Vor etwas mehr als zehn Jahren rettete Mathias Gnädinger als Franz Engi im Film «Sternenberg» die Schule im gleichnamigen Ort. Um die minimale Schülerzahl zu gewährleisten, liess er sich als 69-Jähriger nochmals einschulen. Im richtigen Leben steht das seit einem Jahr mit Bauma fusionierte Sternenberg vor dem gleichen Problem – scheint nun aber vorerst eine Lösung gefunden zu haben.

Im August startet im Grundschulhaus Wies eine Tagesschule als dreijähriges Pilotprojekt. Zwölf Kinder aus allen Schul­kreisen Baumas sind angemeldet. Damit steigt die Schülerzahl in Sternenberg von 21 auf 29. Das Ziel, den ordentlichen Schulbetrieb mit zwei Klassen längerfristig zu sichern, rücke damit ein bedeutendes Stück näher, heisst es in der gestrigen Mitteilung der Schulpflege Bauma.

Bereits vor rund zehn Jahren hatte man mit einer Umfrage den Bedarf nach einer Tagesschule ­ermittelt. Die Resultate waren ­ernüchternd, das Projekt verschwand in der Schublade. Die Schulpflege ist deshalb umso erfreuter, klappte es dieses Mal: «Wir sind positiv überrascht. Wir hatten höchstens mit fünf bis sieben Anmeldungen gerechnet», sagt Präsident Rudolf Bertels. (Landbote)

Erstellt: 22.01.2016, 23:02 Uhr

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