Wildberg

Behörden prüfen Einheitsgemeinde

Die Primarschule und die Politische Gemeinde Wildberg müssen innert zwei Jahren eine Vorlage zur Fusion ausarbeiten. Die Stimmbürger sagen klar Ja zur Prüfung einer Einheitsgemeinde.

Die Schulbehörde und die Politische Gemeinde müssen jetzt eine Fusion zur Einheitsgemeinde prüfen.

Die Schulbehörde und die Politische Gemeinde müssen jetzt eine Fusion zur Einheitsgemeinde prüfen. Bild: Moritz Hager

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Mit grosser Mehrheit haben die Stimmberechtigten die Einzelinitiative von Ruth und Andreas Wirth gutgeheissen. 346 Stimmberechtigte sagten Ja zur Vorlage, 82 Personen lehnten sie ab. Dies bei einer Stimmbeteiligung von rund 61 Prozent. Damit haben sich rund 81 Prozent der stimmberechtigten dafür ausgesprochen, dass die Behörden die Bildung einer Einheitsgemeinde prüfen sollen. Die Primarschulgemeinde und die Politische Gemeinde müssen somit innert zwei Jahren eine Abstimmungsvorlage ausarbeiten. Dabei sollen sie abklären, wie sich die Bildung einer Einheitsgemeinde auf die Zukunft Wildbergs auswirken würde.

Keine Überraschung

Das klare Ergebnis kommt wenig überraschend. Die Primarschule wie auch die Politische Gemeinde hatten den Stimmbürgern empfohlen, ein Ja in die Urne zu legen. Zudem meldeten sich keine Gegner zu Wort. Im Gegenteil: Insbesondere der Gemeinderat macht sich schon länger für die Bildung einer Einheitsgemeinde stark. Gemeindepräsident Dölf Conrad sagte es mehrfach klar und deutlich: «Wir wollen als Einheit in die Zukunft gehen.»

Die Primarschulpflege hat sich hingegen weniger klar geäussert. Vor der Abstimmung betonte Schulpräsident Swen Rüegg, dass die Schule bislang erst die Prüfung einer Einheitsgemeinde befürworte. Erst wenn die Grundlagen für eine Fusion der Schule mit der Politischen Gemeinde erarbeitet seien, werde man alle Vor- und Nachteile abwägen und eine Stellungnahme abgeben.

Auslöser der Debatte um die Einheitsgemeinde ist eine Abstimmung vom Herbst 2016. Damals scheiterte die Fusion der Primarschule Wildberg mit vier Tösstaler Schulgemeinden nur ganz knapp. (Landbote)

Erstellt: 04.03.2018, 13:32 Uhr

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