Illnau-Effretikon/Kyburg

Beim Erlebnislauf ist Sightseeing inklusive

Wem die Zeit egal ist, der kann am Kyburglauf ab diesem Jahr zum Erlebnislauf starten. Auch für die Betreuung der Kinder ist gesorgt.

Der Kyburglauf ist ein Laufsportanlass für die ganze Familie. Auch Jugendliche und Kinder können eine der fünf Strecken unter die Füsse nehmen.

Der Kyburglauf ist ein Laufsportanlass für die ganze Familie. Auch Jugendliche und Kinder können eine der fünf Strecken unter die Füsse nehmen. Bild: Patrick Gutenberg

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10,1 Kilometer, 217 Höhenmeter, 437 bis gestern gemeldete Teilnehmer aus vier Nationen, davon knapp 40 Prozent Frauen: Das sind die Fakten zum Kyburglauf, der in diesem Jahr am 10. November zum 37. Mal stattfindet. Die Streckenlänge und Höhenmeter beziehen sich, genau gesagt, nur auf das Hauptrennen, an dessen Ende es noch 450 Treppenstufen hochzusteigen gilt, bevor es ins Ziel geht.

An diesem regionalen Laufanlass stehen jedoch vier weitere Wettkämpfe in unterschiedlichen Kategorien zur Auswahl. Auch Kinder können mitmachen. Sie legen Strecken zwischen 0,7 und 1,6 Kilometer zurück und starten gratis.

Leicht coupierte Strecke

Neu im Programm bei der diesjährigen Auflage ist der Erlebnislauf über eine Distanz von fünf Kilometern. Die Strecke führt an Wäldern und Feldern vorbei und ist leicht coupiert, also nicht ganz flach. Gut 50 Höhenmeter sind zu überwinden.

Speziell an diesem Wettkampf ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Startzeit zwischen 11.30 Uhr und 11.45 Uhr und die Disziplin frei wählen können. Zur Auswahl stehen Walking, Nordic Walking, Jogging oder Running. «Der Erlebnislauf ist für Leute gedacht, welche in erster Linie etwas für sich und ihre Fitness machen und dabei die wunderschöne herbstliche Landschaft beim Schloss Kyburg geniessen wollen», heisst es auf der Website des veranstaltenden Vereins Kyburglauf. Im Ziel erhalten die Läuferinnen und Läufer Kaffee und in der Festwirtschaft einen Kuchen.

Eine besondere Herausforderung ist der Treppensprint, an den sich jeweils nur eine paar Dutzend Frauen und Männer wagen. Sie müssen 1,3 Kilometer, eine oft rutschige Naturtreppe und 200 Höhenmeter bewältigen. Das Tückische daran ist, dass die Treppenstufen unterschiedlich weit voneinander angeordnet sind. Sie können einen leicht aus dem Tritt bringen. Der Lauf startet am Ufer der Töss in Sennhof. Der schnellste Mann legte ihn im vergangenen Jahr in 7 Minuten und 43 Sekunden zurück.

Vegi-Menu und Kinderhüte

Auch neben den Rennen, an denen in den vergangenen Jahren bis zu 900 Läufer teilgenommen haben, bietet das 14-köpfige OK Neues: Es gibt einen Kinderhütedienst zwischen 10.30 und 16 Uhr und in der Festwirtschaft ein Menu für Vegetarier. Die Anmelde-Startkarte kommt zwei bis drei Tage vor dem Anlass per elektronischer Post. Und nach dem Lauf können die Teilnehmer online ein Diplom ausdrucken.

Im Einsatz sind auch zahlreiche Helferinnen und Helfer. Mit den Besuchern und den Läufern erwarten die Organisatoren über 1000 Personen am Wettkampftag. Das ist fünfmal mehr, als es in Kyburg Einwohner hat.

Der Lauf fand ursprünglich als «Chlauslauf» im Dezember statt, 1982 zum ersten Mal. Danach wurde er mehrmals totgesagt, da es sich jeweils schwierig gestaltete, genügend OK-Mitglieder zu finden. Wer sich frühere Teilnehmerlisten anschaut, findet Sportgrössen wie die Schweizer Triathletin Nicola Spirig, die 2012 Olympiasiegerin wurde.

Der Kyburglauf finanziert sich alleine durch Sponsoren- und Startgelder sowie aus dem Erlös der Festwirtschaft. neh
www.kyburglauf.ch (Der Landbote)

Erstellt: 30.10.2018, 08:27 Uhr

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