Weisslingen

Damit der Damm sicher wieder hält

Damit der Damm beim Brauiweiher wieder dicht ist, lässt ihn der Kanton ausbessern. Die Bauarbeiten haben mit etwas Verspätung begonnen.

Die Baumaschinen sind am Brauiweiher aufgefahren.

Die Baumaschinen sind am Brauiweiher aufgefahren. Bild: mad

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Container, Raupenbagger und abgetragene Erde: Die Bauarbeiten am Brauiweiher bei Weisslingen haben begonnen, sie sind unübersehbar. Wegen des Regenwetters Anfang November mussten sie allerdings um eine Woche verschoben werden. Mittlerweile kommen sie aber dank des kalten und trockenen Wetters planmässig voran, wie Wolfgang Bollack, Sprecher der kantonalen Baudirektion, auf Anfrage sagt.

Der Kanton lässt derzeit den Weiher sanieren, der im Sommer als Badeweiher beliebt ist. Denn der Damm Richtung Dorf, der das Gewässer staut, ist mangelhaft und könnte brechen. Das würde der Gemeinde ein Hochwasser bescheren. Im Moment wird der neue Überlauf gebaut, der mit der sogenannten Hochwasserentlastung in der Mitte des Dammes kombiniert wird. Er wird als Furt, als eine tiefere Stelle im Damm, ausgestaltet.

Stahlwand vervollständigt

Als Nächstes soll dann der alte Überlauf entfernt und der Wall gegen aussen verbreitert und somit verstärkt werden. Bereits vervollständigt haben die Bauarbeiter die Spundwand aus Stahl, die verhindert, dass zu viel Wasser durch den Damm sickert. Damit die Arbeiten überhaupt stattfinden konnten, musste der Wasserspiegel um rund 30 bis 40 Zentimeter abgesenkt werden.

Und auch nach der Sanierung wird der Weiher rund zehn Zentimeter tiefer liegen. Dies ist nötig, damit die Anlage nicht unter das Stauanlagengesetz des Bundes fällt. Denn dann wären umfassendere und teurere Bauarbeiten nötig.

Sofern es das Wetter zulässt, sollen die Arbeiten im Februar fertig sein. Bei einem Wintereinbruch könne es aber auch sein, dass es einen Unterbruch von mehreren Wochen gebe, sagt Bollack. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten belaufen sich auf rund 240000 Franken.

Der Brauiweiher liegt in einem Naturschutzgebiet von überkommunaler Bedeutung. Baden ist nur im östlichen Teil erlaubt. Dort befindet sich auch eine Liegewiese und im Sommer ein WC-Häuschen. Seit Frühling 2018 mäht die Gemeinde den Untergrund des Weihers nicht mehr. Der Nutzen sei zu gering, hiess es. Die bis zu drei Meter lange Unterwasserpflanze Quirliges Tausendblatt kann sich seitdem ungehindert ausbreiten.

Erstellt: 09.12.2019, 11:39 Uhr

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