Russikon

Die Gemeinde rüstet sich für später

Im Budget 2020 will der Gemeinderat Reserven bilden.

Russikon kann finanzielle Reserven für schlechtere Zeiten bilden.

Russikon kann finanzielle Reserven für schlechtere Zeiten bilden. Bild: Urs Jaudas

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Die Russiker Steuerzahler können durchatmen: «Die wirtschaftliche Entwicklung und die anhaltend guten Steuererträge präsentieren sich überaus erfreulich», schreibt der Gemeinderat in seinem neusten Verhandlungsbericht. Die Behörde rechnet auch für 2020 mit einer positiven Entwicklung. «Aus finanzpolitischer Sicht besteht deshalb Handlungsspielraum, um mit dem erzielten Überschuss Reserven für die kommenden Zeiten zu bilden», schreibt der Gemeinderat.

Das Budget 2020, das am 2. Dezember der Gemeindeversammlung vorgelegt werden soll, sieht bei einem Aufwand von 25,65 Millionen Franken ein Plus von 51000 Franken vor. Es basiert auf einem gleichbleibenden Steuerfuss von 113 Prozent. Darin enthalten ist eine Einlage von 1 Million Franken in die finanzpolitische Reserve. Denn bald stehen grosse Investitionen an. Dazu gehören der Neubau der Turnhalle sowie die Sanierung des Dorfbachs in Gündisau.

Neues Instrument

Mit dem neuen Gemeindegesetz haben die Gemeinden die Möglichkeit erhalten, solche Reserven zu bilden, da zusätzliche Abschreibungen nicht mehr möglich sind. Bedingung ist allerdings, dass sie zu keinem Aufwandüberschuss führen. Das Nettovermögen einer Gemeinde kann so erhöht, respektive die Nettoschuld vermindert und der Haushalt ausgeglichen werden.

«Die wirtschaftliche Entwicklung und die anhaltend guten Steuererträge präsentieren sich überaus erfreulich»

Trotz der positiven Aussichten steigt in Russikon der Aufwand weiter an. Mehrkosten erwartet der Gemeinderat insbesondere bei den Zusatzleistungen zur AHV und IV sowie bei der Pflegefinanzierung. Dies, weil auch die Zahl der unterstützungsbedürftigen älteren Personen zunimmt.

Im kommenden Jahr will Russikon 4,44 Millionen Franken Steuergelder investieren. Davon gehen 1,74 Millionen Franken in die Schulliegenschaften, 1,15 Millionen in die Gemeindestrassen und 1,3 Millionen in Gewässerverbauungen.

Erstellt: 29.10.2019, 16:35 Uhr

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