Russikon

Die Schule will ein Einfamilienhaus kaufen

Der Gemeinderat möchte das Haus am Schulweg 1 in Russikon kaufen, damit er das Schulareal erweitern kann. Der Platz ist knapp.

Dieses Einfamilienhaus (links) soll dem Schulareal zugeschlagen werden.

Dieses Einfamilienhaus (links) soll dem Schulareal zugeschlagen werden. Bild: Enzo Lopardo

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Das Einfamilienhaus am Schulweg 1 steht zum Verkauf. Es ist derzeit in Privatbesitz. Für den Gemeinderat eine günstige Gelegenheit, es zu erwerben und das gleich angrenzende Schulareal in Russikon zu erweitern.

Auf diesem stehen derzeit ein Sekundarschulhaus, eine Turnhalle, drei Primarschulhäuser und ein Pavillon für die Tagesstrukturen. «Später wird der Ausbau nicht mehr möglich sein, auch an einem anderen Ort nicht», sagt Gemeindepräsident Hans Aeschlimann (SVP).

Das Grundstück mit einer Fläche von 680 Quadratmetern kostet 630000 Franken. Der Betrag ist im Budget 2020 bereits berücksichtigt.

Die Liegenschaft auf dem Schulweg 1 soll von der Schule übernommen werden.

Das Geschäft soll im Juni vor die Gemeindeversammlung kommen. Wofür das Haus dann effektiv verwendet wird, ist offen. Die Gemeinde ist derzeit auch daran, eine neue Doppelturnhalle zu planen. Sie soll ebenfalls auf dem Gelände Platz finden. Wo sie hinkommt, ist ebenfalls noch nicht bestimmt. Fest steht, dass die Platzverhältnisse eng sind.

Umzonung notwendig

Im Moment liegt das Grundstück, zu dem auch ein Garten gehört, in einer Wohnzone. Diese soll in eine Zone für öffentliche Bauten und Anlagen umgezont werden. Letztere dient der Erfüllung vorhandener und voraussehbarer öffentlicher Aufgaben. Bauten, die zwar zonenfremd sind, aber bereits bestehen, dürfen belassen und solange unterhalten werden, bis sie oder das Land, auf dem sie stehen, für öffentlichen Aufgaben benötigt werden.

Für die Umzonung ist eine Teilrevision des Zonenplans notwendig, wie es im neusten Verhandlungsbericht des Gemeinderates heisst. Dazu darf sich ebenfalls noch die Gemeindeversammlung äussern. Und auch der Kanton muss sein Einverständnis geben. Die Unterlagen zur Teilrevision der Bau- und Zonenordnung liegen noch bis zum 3. Februar öffentlich auf.

Erstellt: 22.01.2020, 11:31 Uhr

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