Wila

Ehepaar lanciert Einheitsgemeinde

Elisabeth und Arnold Schmid haben eine Einzelinitiative eingereicht. Sie wollen die Bildung einer Einheitsgemeinde Wila prüfen lassen.

Aufgrund einer Einzelinitiative soll in Wila die Bildung einer Einheitsgemeinde geprüft werden.

Aufgrund einer Einzelinitiative soll in Wila die Bildung einer Einheitsgemeinde geprüft werden. Bild: Nathalie Guinand

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Es ist vierzig Jahre her, dass Elisabeth und Arnold Schmid nach Wila gezogen sind. Wichtig war ihnen damals bei ihrer Standortwahl, dass es im Dorf eine Primar- und eine Sekundarschule gibt. «Ohne diese hätte ich hier nie gebaut», sagt Arnold Schmid.

Nun befürchten er und seine Frau, dass die Gemeinde ihre Eigenständigkeit verlieren könnte und damit auch die Schulen dereinst aus dem Dorf verschwinden. Das Ehepaar hat deshalb eine Einzelinitiative eingereicht, wie es einen Artikel im «Tössthaler» bestätigt. Mit dem Vorstoss wollen sie die Schulgemeinden und die politische Gemeinde Wila dazu auffordern, die Bildung einer Einheitsgemeinde zu prüfen.

Von Nachbarn inspiriert

Gemäss kantonalem Recht müssen die Behörden nun innert drei Monaten prüfen, ob die Initiative gültig ist. Danach muss das Begehren grundsätzlich der nächstmöglichen Gemeindeversammlung vorgelegt werden. Auch ein Gegenvorschlag ist theoretisch möglich.

Das Ehepaar Schmid liess sich bei ihrem Vorstoss von der Nachbargemeinde inspirieren, wie Arnold Schmid sagt. Denn in Wildberg reichte ein Ehepaar im Jahr 2017 eine ähnliche Initiative mit grossem Erfolg ein. Mit klarer Mehrheit stimmten die Stimmbürger dem Anliegen der Wirths im März 2018 zu, eine Einheitsgemeinde zu prüfen. Inzwischen ist eine neue Gemeindeordnung ausgearbeitet, und die Schulgemeinde wie auch der Gemeinderat empfehlen ein Ja zur Einheitsgemeinde. Die Abstimmung ist im November vorgesehen.

Arnold Schmid erhofft sich für Wila einen ähnlichen Erfolg. «Wila sollte jetzt zusammenstehen», sagt er. Die Gemeinde einfach mutlos aufzugeben, sei der falsche Weg.    

Sek hat wenig Schüler

Erst kürzlich hatte die Primarschulgemeinde Wila mitgeteilt, dass sie nicht an einer Fusion mit anderen Tösstaler Schulgemeinden interessiert sei. Die Schule sei finanziell und strukturell gut aufgestellt, hiess es. Anders sieht es bei der Sekundarschule Wila aus, die sich teilweise auch über Gemeindegebiete von Turben­thal und Wildberg erstreckt und vergleichsweise wenige Schüler hat. Bis 2022 dürfen diese Grenzen nicht mehr so kreuz und quer verlaufen, wodurch weitere Schüler verloren gehen könnten.

(Der Landbote)

Erstellt: 11.05.2019, 08:44 Uhr

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