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Eine Gemeinde stellt die Millionenfrage

Wie weiter mit der Erbschaft von 3,5 Millionen Franken? In Wila haben die Bürger diskutiert. Die Vorstellungen gingen zum Teil diametral auseinander.

Dieses Haus erbte die Gemeinde: Das Haus von Jakob Schoch an der Tösstalstrasse in Wila.
Dieses Haus erbte die Gemeinde: Das Haus von Jakob Schoch an der Tösstalstrasse in Wila.
Heinz Diener

Den Steuerfuss senken? Den Steuerfuss keinesfalls senken? Einen Spielplatz für die Jungen oder betreutes Wohnen für die Alten? Mit diesen Fragen setzten sich etwa 60 Wilemer am Donnerstag auseinander. Vor eineinhalb Jahren hat Wila rund 3,5 Millionen Franken von Einwohner Jakob Schoch geerbt.

Ein Segen für die Gemeinde, die mit einem Steuerfuss von 124 Prozent auf Finanzhilfe des Kantons angewiesen ist. Auf einen Schlag verdoppelte sich das Eigenkapital auf gute 8 Millionen Franken. Schoch hielt in seinem Testament keine Zweckbestimmung fest, einzig dass es «der Gemeinde erlaubt ist, nach Gutdünken gemeinnützige Beiträge zu sprechen».

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