Tösstal

Eine neue Präsidentin, wenige Kampfwahlen

Die wichtigsten Ämter sind in den Gemeinden im Tösstal kaum umkämpft. Dennoch kommt es zu einigen Veränderungen.

Im Tösstal wird morgen gewählt. Umstritten sind die zu vergebenden Ämter jedoch kaum.

Im Tösstal wird morgen gewählt. Umstritten sind die zu vergebenden Ämter jedoch kaum. Bild: hd (Symbolbild)

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Am 22. April, eine Woche später als in vielen anderen Gemeinden, werden in den Gemeinden Zell, Turbenthal, Wila, Wildberg und Bauma die Behördenmitglieder neu gewählt. In allen Gemeinden haben sich genügend Kandidaten gemeldet.

Vakanzen sind nach dem Wahlgang fast nirgendwo zu erwarten. Besonders spannend wird die Wahl in Turbenthal, wo es beim Gemeindepräsidium und um Sitze im Gemeinderat zu Kampfwahlen kommt (Artikel oben). Aber auch in anderen Gemeinden wird es Veränderungen geben.

Zell

Gemeindepräsident Martin Lüdin hat im vergangenen Dezember seinen Rücktritt bekannt gegeben. Als seine Nachfolgerin kandidiert Regula Ehrismann (EVP). Aller Voraussicht nach wird sie die erste Gemeindepräsidentin in Zell. Denn bislang kandidiert sonst niemand für das Gemeindepräsidium.

Für den sechsköpfigen Gemeinderat stellen sich sechs Personen zur Wahl. Neu kandidieren Stefan Deinböck (FDP), Patricia Heuberger (SP) und Markus Kernen (BGV), als Bisherige treten nebst Regula Ehrismann auch Bruno Vollmer (FDP) und Susanne Stahl (SP) an.

Um einen Sitz in der fünfköpfigen Schulpflege bewerben sich ebenfalls sechs Personen. Alle Kandidaten sind Bisherige. Zu Kampfwahlen kommt es nur, weil die Schulpflege aufgrund einer Neuorganisation von neun auf fünf Personen verkleinert wurde.

Für die siebenköpfige Kirchenpflege stellen sich ebenfalls gleich viele Personen zur Verfügung, wie es Sitze gibt.

Wila

Hans-Peter Meier (SVP) kandidiert in Wila erneut für das Gemeindepräsidium. Der Unternehmer war OK-Präsident für das Kantonalschwingfest 2017 und bewirbt sich als einziger um das Amt.

Um die übrigen Sitze im Gemeinderat bewerben sich die vier Bisherigen Sacha Huber, Sandro Turcati (SP), Simon Mösch (BDP) und und Fredi Waldvogel. Auch in der Primarschulpflege gibt es wohl keine Wechsel. Zur Wahl stellen sich die fünf Bisherigen.

Wechsel gibt es in der Oberstufenschulpflege. Hier kandidieren neu Jenny Keller und Michael Küng. Hinzu kommen die Bisherigen Felix Adelmeyer (als Präsident), Brigitte Köhler und Angelika Studer. Zu Kampfwahlen kommt es aber nicht.

Aussergewöhnlich ist die Wahl der Reformierten Kirchenpflege, da sich die Kirchen in Wila und Turbenthal Anfang 2019 zusammenschliessen. Die gewählten Kirchenpfleger bleiben daher nur bis Ende 2018 im Amt. Am 23. September findet die Wahl für die neue Behörde statt.

Wildberg

Die fünf Sitze im Wildberger Gemeinderat sind ebenfalls unbestritten. Als Präsident kandidiert konkurrenzlos Dölf Conrad (SVP). Um die übrigen Sitze bewerben sich die Bisherigen Marcel Flisch, Thomas Kupper und Roger Bräker. Neu kandidiert Sabine Oberländer von der Gruppe Schewi-Brugg, die sich für einen besseren Austausch zwischen Behörden und Bevölkerung einsetzt.

In den übrigen Wildberger Behörden kommt es zu keinen Kampfwahlen. Denn es haben sich überall gleich viele Kandidaten gemeldet, wie Sitze zu vergeben sind.

Bauma

Für den siebenköpfigen Gemeinderat in Bauma kandidieren sieben Personen. Erneut stellt sich der parteilose Andreas Sudler als Präsident zur Verfügung. Zu Wechseln wird es im Gemeinderat kommen. Tom Germann kandidiert neu für die IG Pro Bauma. Ebenfalls neu in den Gemeinderat will der Parteilose Géza Kanabé. Weitere Kandidaten sind die Bisherigen Jürg Bosshard (parteilos), Hans Rudolf Spörri (parteilos), Paul von Euw (SVP) und Heidi Weiss (EVP).

Auch bei der Wahl in die Schulpflege gibt es keine Kampfwahlen. Karin Inauen (SVP) kandidiert neu als Präsidentin.

Datengrundlage

Die Angaben zu den Behördenwahlen basieren weitgehend auf den offiziellen Wahlvorschlägen, die von den Gemeinden publiziert worden sind. Doch auch nachträglich können sich Kandidaten melden. So ist es möglich, dass es inzwischen zu Änderungen gekommen ist.

(Der Landbote)

Erstellt: 13.04.2018, 17:39 Uhr

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