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Erste Verbote für Feuerwerk

Wildberg und Weisslingen gehören zu den ersten Gemeinden im Kanton, die ein Verbot für Höhenfeuer und für das Abbrennen von Feuerwerk am 1. August erlassen haben. Der Entscheid des Kantons steht noch aus.

In Urdof, Wildberg, Hombrechtikon und Weisslingen wird die Bundesfeier ohne Feuerwerk vonstatten gehen.
In Urdof, Wildberg, Hombrechtikon und Weisslingen wird die Bundesfeier ohne Feuerwerk vonstatten gehen.
Symbolbild, Keystone

Am Mittwoch verkündeten es bereits Urdorf und Wildberg, am Donnerstag zogen die Gemeinden Hombrechtikon und Weisslingen nach: Am 1. August ist auf dem gesamten Gemeindegebiet dieser Ortschaften «das Entzünden von Feuerwerkskörpern strikt verboten». Das haben die jeweiligen Gemeinderäte entschieden. Zudem haben die Gemeinden sich dazu durchgerungen, auch ihre Höhenfeuer aufgrund der aktuellen Trockenheit und Wasserknappheit nicht zu entfachen. Obschon für den Samstag Gewitterregen angekündigt ist, wollen die Ortschaften nicht mehr auf ihre Entscheide zurückkommen. «Kurze Gewitterregen vermögen die Situation nicht zu entschärfen», sagt Dölf Conrad, Gemeindepräsident von Wildberg.

Meteo Schweiz teilt die Einschätzung der Gemeinden. «Die Gewitterstörung am Samstag wird im Kanton Zürich nur sehr lokal Starkregen bringen», sagt Meteorologe Daniel Gerstgrasser. «Da es bereits am Montag und Dienstag wieder sonnig und sehr warm sein wird, werden diese Regenschauer ohnehin ein Tropfen auf den heissen Stein bleiben.»

Kanton informiert am Freitag

Aufgrund der vorliegenden Wettermodelle erwartet Gerstgrasser vom Kanton Zürich, dass er für den 1. August ein Feuerverbot erteilen wird. Ob ein solches Verbot tatsächlich in Kraft tritt, wird die kantonale Baudirektion wohl am Freitagvormittag bekanntgeben. Sicher ist, dass der Kanton laut einem Sprecher morgen so oder so zur aktuellen Waldbrandgefahr und zur Situation am 1. August in einer Medienmitteilung Stellung beziehen wird.

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