Zum Hauptinhalt springen

Gemeinde zieht Vorlage zum Bahnhofsumbau zurück

Der Bahnhofsplatz in Kollbrunn wird doch nicht umgebaut. Die Gemeinde hat den Antrag an die Gemeindeversammlung zurückgezogen.

Der Bahnhof Kollbrunn wird doch nicht umgebaut, der Gemeinderat zieht einen entsprechenden Antrag an die Gemeindeversammlung zurück.
Der Bahnhof Kollbrunn wird doch nicht umgebaut, der Gemeinderat zieht einen entsprechenden Antrag an die Gemeindeversammlung zurück.
mad

Eigentlich hätten die Zellerinnen und Zeller an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember über einen neuen Bahnhofsplatz abstimmen sollen. Eigentlich hat der Gemeinderat eine Begegnungszone geplant, die Fussgänger hätten Vortritt gehabt und die Autos hätten nur noch 20 km/h fahren dürfen. Gekostet hätte das Projekt rund 780'000 Franken.

Hätte, hätte Fahrradkette. Daraus wird nichts. Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) macht dem Gemeinderat einen Strich durch die Rechnung. Denn die Rechnung für den Bau sei zu hoch, die finanzielle Situation in der Gemeinde zu angespannt und der Moment, um ein solches Projekt zu realisieren, sei sowieso der falsche.

Das Projekt im Detail. Screenshot: Vorlage Gemeinde Zell. (Für eine Vollbildansicht aufs Bild klicken)
Das Projekt im Detail. Screenshot: Vorlage Gemeinde Zell. (Für eine Vollbildansicht aufs Bild klicken)

Mit anderen Worten: Die RPK liess kein gutes Haar am Projekt und lehnt den Kredit ab. Konkret bemängelt die RPK vor allem den Zeitpunkt. Dieser sei nicht optimal gewählt, schreibt die RPK in einer Mitteilung der Gemeinde, denn das private Bauvorhaben beim «alten Coop» werde in den nächsten Jahren abgeschlossen. Dies soll laut RPK abgewartet werden, weil es das Gesamtbild am Bahnhof Kollbrunn präge. Zudem soll eine kosteneffizientere Lösung angestrebt werden.

Der Gemeinderat zieht die Konsequenzen aus dieser Kritik und aus den Rückmeldungen der Ortsparteien und verschiebt die Vorlage ins nächste Jahr. Die Zellerinnen und Zeller können am 2. Dezember also nicht über diese Vorlage befinden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch