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Kein neuer Name für die neue Stadt

Die Stadt wird auch nach der Eingemeindung von Kyburg Illnau-Effretikon heissen. Ein Vorstoss für einen neuen Namen scheiterte deutlich im Parlament.

Ob Standortvorteil oder nicht: Illnau-Effretikon wird künftig nicht Kyburg heissen.
Ob Standortvorteil oder nicht: Illnau-Effretikon wird künftig nicht Kyburg heissen.
Heinz Diener/Montage da

Illnau-Effretikon, Grossstadt Kyburg, Stadt Moosburg oder gar Ilefky? Ob die Stadt Illnau-Effretikon nach der Eingemeindung von Kyburg einen neuen Namen erhalten soll oder nicht, sorgte in den vergangenen Wochen für Diskussionen. Das spiegelte sich in den Leserbriefspalten der Lokalzeitungen wider.

Ausgelöst hatte die Debatte Juso-Gemeinderat Fabian Molina. Er reichte noch vor den Schulsommerferien ein Postulat ein, mit dem er den Stadtrat dazu aufforderte, dem Parlament Vorschläge für einen neuen Gemeindenamen vorzulegen. Schon die Bezeichnung Illnau-Effretikon sei ein Kompromiss, argumentierte Molina am Donnerstagabend in der Parlamentssitzung. Der Name entstand im Jahr 1974. Die damalige Gemeindeversammlung befand, dass das gewachsene und bedeutender gewordene Effretikon neben Illnau im Gemeindenamen ebenfalls seinen Niederschlag finden sollte. Molina zeigte sich zudem überzeugt, «dass es fair ist, die Debatte um einen neuen Namen jetzt zu führen oder gleich zu beenden». «Postulat ist dicke Post»

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