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Nur die Fischer sind nicht glücklich

In Illnau ist eine neue Naturoase entstanden: Der einstige Sägereiweiher ist renaturiert. Für die Fischer fällt jedoch ein Treffpunkt weg. Denn Forellen wird es dort nicht mehr geben.

An der Einweihungsfeier nahmen die Kinder Tobel- (vorne) und Sagiweiher in Beschlag.?Später soll der Tobelweiher den Amphibien gehören.
An der Einweihungsfeier nahmen die Kinder Tobel- (vorne) und Sagiweiher in Beschlag.?Später soll der Tobelweiher den Amphibien gehören.
Johanna Bossart

«Jeder Stadtrat braucht sein Denkmal. Nun habe ich auch eines», scherzte Tiefbauvorstand Urs Weiss (SVP) am Dienstagabend. Rund 70 Interessierte ­hatten sich beim Sagiweiher in Illnau versammelt, darunter Stadträte, Gemeinderäte, Verwaltungsangestellte und auch Einwohner der Stadt. Grund war die Einweihung des renaturierten ehemaligen Industrieweihers oberhalb des Auto-Centers.Knapp drei Jahre sind vergangen, seit die Stadt erstmals alle Interessensvertreter vor Ort einlud, um über Ideen nachzudenken, wie mit dem Weiher zu verfahren sei. Seit 2012 gehört er der Stadt (siehe Kasten), der Verkehrs- und Verschönerungsverein Illnau-Effretikon (VVIE) hatte ihn gepflegt und die Fischer hatten darin gefischt. Mittlerweile sind alle Umbauarbeiten beendet. Aus einem Weiher, der einst der Sägerei Moos als Wasserkraft diente, sind drei geworden. Einer von ihnen, der eigentliche Sagi­weiher, dient fortan als Erholungszone für Besucher. In den beiden anderen, dem Tobelweiher und dem Moosweiher, sollen sich Tiere und Pflanzen ausbreiten können.

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