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Spielen mit den Elementen

Der Verkehrsverein von Wila hat den Spielplatz Schoren neu gestaltet. Den Kindern gefällt das Spiel mit Erde, Luft, Feuer und Wasser.

Die Geräte auf dem neuen Spielplatz bestehen aus geschliffenen Baumstämmen, Seilen und Brettern.
Die Geräte auf dem neuen Spielplatz bestehen aus geschliffenen Baumstämmen, Seilen und Brettern.
Madeleine Schoder
Der Spielplatz wurde mit Picknick ...
Der Spielplatz wurde mit Picknick ...
Madeleine Schoder
Eine Schaukel darf natürlich auch nicht fehlen.
Eine Schaukel darf natürlich auch nicht fehlen.
Madeleine Schoder
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Zahlreiche Kinder nehmen den neuen Spielplatz am Samstag bei der Eröffnung sofort in Beschlag und probieren die neuen Klettermöglichkeiten ausgiebig aus. Derweil unterhalten sich die Erwachsenen an den neuen Tischen und Bänken. «Unser Ziel war es, dass der neue Spielplatz keinem 08/15-Konzept entspricht», erzählt Fabrizio Carrara, Vorstandsmitglied des Verkehrsvereins Wila und verantwortlich für den Spielplatz Schoren.

Die Spielgeräte bestehen aus geschliffenen Baumstämmen, Seilen und Brettern. Sie bieten die Möglichkeit zum Klettern, Rutschen, Balancieren und Schaukeln. Ausserdem macht eine Holzkonstruktion, die an einen Schiffsbug erinnert, es möglich, sich zu verstecken. «Das Konzept für die Spielgeräte, den Steinhügel und den Brunnen hat Toni Anderfuhren erstellt», sagt Carrara weiter. Doch sei der «Spielträumer» Ende Oktober, nachdem er die Pläne für den Platz fertiggestellt hatte, über­raschend verstorben.

Nicht möglich ohne Sponsoren

Anderfuhren war es wichtig, dass die Kinder mit allen Elementen spielen können. Darum gibt es auf dem Spielplatz auch Steinblöcke zum Herumturnen und einen Brunnen, um mit Wasser zu experimentieren. Die Feuerstelle, die schon von jeher auf dem Schoren zu finden war, wurde in das Konzept integriert.

Die 120 000 Franken, die für die Neugestaltung des Spielplatzes notwendig waren, stammen zur einen Hälfte von Sponsoren, und zur anderen kam der Verein dafür auf. «Wir waren vor allem froh um die tatkräftige Mithilfe und um die Baumaschinen von der in Wila ansässigen Firma Waldvogel», sagt der Spielplatzverantwortliche. Denn den Erdhügel hätten sie nie alleine bauen und die Steinblöcke nicht aus eigener Kraft anheben können. Der Verein hat bis nach Winterthur nach Geldgebern gesucht, da der Platz oft auch von Radfahrern besucht wird. Denn der Tössradweg führt am Schoren vorbei.

Die Neugestaltung des Spielplatzes war nötig, weil die alten Geräte zum Teil morsch waren und so eine Gefahr für die spielenden Kinder darstellten. Es wurden zwar immer wieder einzelne Elemente ersetzt, was aber am Schluss nicht reichte.

Hoffen auf Besserung

Nun entspricht der neue Spielplatz also nicht nur den Ansprüchen der Kinder und den geltenden Sicherheitsbestimmungen, sondern er ist auch ein beliebter Rastplatz für Radfahrer auf dem Tössradweg oder für die Bevölkerung aus der Region. «Bis anhin kam es immer wieder vor, dass wir Scherben und Unrat vom Platz wegräumen mussten», erzählt Fabrizio Carrara. Die Verantwortlichen hoffen, dass sich das mit der Neugestaltung bessert.

Wenn die Abfalleimer einmal voll seien, müssten die Leute eben ihre Abfälle mit nach Hause nehmen. Ausserdem steht gleich neben dem Platz eine Kompotoi-Toilette, damit sich die Leute nicht mehr neben dem Platz im Gebüsch erleichtern. «Diese umweltfreundliche Komposttoilette, die von Jojo Linder aus Wila vertrieben wird, passt ausgezeichnet in das neue Spielplatzkonzept», sagt Carrara zum Schluss.

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