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Wieder ein Treffpunkt für die Bevölkerung

Die Wilemer haben wieder ein Restaurant, in dem sie täglich von morgens bis abends einkehren können: Der BDP-Gemeinderat Simon Mösch hat das Café und Restaurant Dreispitz neben dem Bahnhof neu eröffnet.

Haben das Dreispitz übernommen (v. l.): Simon und Monica Mösch, Oscar Galli und Jessica Giuliani.
Haben das Dreispitz übernommen (v. l.): Simon und Monica Mösch, Oscar Galli und Jessica Giuliani.
Seraina Boner

«Auswärts will man nicht den Kaffee von zu Hause trinken. Deshalb haben wir in guten Kaffee investiert», sagt der 22-jährige Simon Mösch und zeigt auf die grosse Kolbenmaschine und die Kaffeemühle auf dem Tresen. Am Sonntag hat der Wilemer Volkswirtschaftsstudent und BDP-Gemeinderat zusammen mit seiner Frau Monica und einem befreundeten Paar das Café Dreispitz in Wila neu eröffnet. Seine Eltern, das Ärztepaar Mösch, haben das Dreispitz gekauft und an ihren Sohn verpachtet. In den letzten Monaten arbeitete sich Simon Mösch in die Gastronomie ein, gründete eine Firma für den Restaurantbetrieb und verhandelte mit Lieferanten.

Etliche Änderungen

Nicht überall kam eine Partnerschaft mit lokalen Produzenten zustande: Der Kaffee im Dreispitz stammt von der Winterthurer Rösterei Caffè L’Amica. Auch beim Bier hat keine der Brauereien aus dem Oberland den Zuschlag bekommen. «Wir schenken ein vollmundiges Walliser Bier aus. Das Walliser passt gut zu Wila, dort sind sie genauso stur wie hier», sagt Mösch und lacht. Er und sein Team haben in den letzten Wochen eine Reihe von Änderungen vorgenommen. «Wir wollten dem Restaurant eine dezidiert andere Aura verschaffen. Uns ist es wichtig, dass sich die Gäste wohlfühlen.» Die Wände im Dreispitz wurden in einem hellen Gelb, der Saal wurde in Lachsfarben gestrichen. Neu sind die von der Decke tief hängenden schwarzen Lampen. Die Polster haben die Vorgänger Thomas und Irene Aegerter noch ersetzt. «Dafür sind wir sehr dankbar», sagt Mösch. Aegerter war 20 Jahre lang Wirt im Dreispitz. Er verkaufte aus persön­lichen Gründen.

Möschs alte Comicbücher

Mösch hofft, dass das Dreispitz der Treffpunkt für die Wilemer wird, den er sich vorstellt. Im Saal hinten stapeln sich unzählige Comicbücher aus seiner Kindheit, daneben steht eine Spielkiste. Als junger Vater weiss Mösch, «wie dankbar man ist, wenn es Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder gibt». Mit dem Saal hat er viel vor: «Es wäre schön, wenn das Säli für Geschäftsessen, Generalversammlungen und grössere Feste genutzt würde.»

Damit das Dreispitz auch ein Treffpunkt werden kann, ist es sieben Tage die Woche geöffnet. Zum Znüni gibt es Sandwiches. Mittags können Gäste zwischen dem Tages- und dem Wochenmenü für Fr. 16.50 wählen. Abends gibt es gutbürgerliche Küche, beispielsweise Kalbs-Cordon-bleu, marinierte Lammracks mit Minze oder Kalbskotelett auf Ratatouillegemüse.

Dem Dreispitz-Team werden zwei Aushilfen zur Hand gehen. «Darüber sind wir sehr froh, weil die beiden 20 Jahre Erfahrung in der Gastronomie mitbringen.» Mösch und sein Team sind mit Ausnahme des Kochs Neulinge auf dem Gebiet. «Wir müssen uns erst noch einspielen.» Deshalb haben sie auch noch keine speziellen Anlässe geplant. «Wir sind aber offen für kreative Vorschläge.»

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