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Die letzten Stunden auf der Route 66

Die Altrocker-Coverband Route 66 um den Andelfinger Peter Brütsch zieht nach 25 Jahren den Stecker. Weshalb nur?

Man wird ja mit der Zeit wohl nicht unbedingt pflegeleichter im Umgang mit anderen.
Man wird ja mit der Zeit wohl nicht unbedingt pflegeleichter im Umgang mit anderen.
Koni Ulrich

Anlässlich eines Interviews vor neun Jahren in der Schaffhauser Lokalpresse, sagten Sie, dass die Band gern zusammen noch 20 Jahre alt würde. Nun sind es 25 geworden. Zufrieden?

Peter Brütsch: Ja und Nein. Mir wird die Band fehlen, aber es gibt auch eine gewisse Erleichterung. Wir waren ein zusammen geschweisstes Team, das nicht nur musiziert hat. Wir haben im Proberaum in Neuhausen Kabel gelötet, Wände isoliert und Teppiche ausgelegt. Das ist heute rar geworden. Die Jungen bevorzugen temporäre Projekte, tauschen Tonmaterial gegenseitig im virtuellen Raum aus. Sie haben oft gar keine längerfristige Musikergruppe um sich herum.

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