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Kyburgiade 2018: Eine neue Aera beginnt

Die Kyburgiade hat ein neues Gesicht. Der österreichische Pianist Markus Schirmer hat das künstlerische Zepter von Stephan Goerner übernommen. Ein Gespräch über musikalische Wurzeln und Wege, die Schirmer auf der Kyburg gehen möchte.

Auch unter dem neuen Leiter Markus Schirmer wird Stefan Goerners Handschrift sichtbar bleiben: Hier eine der Konzertnächte 2017.
Auch unter dem neuen Leiter Markus Schirmer wird Stefan Goerners Handschrift sichtbar bleiben: Hier eine der Konzertnächte 2017.
Enzo Lopardo

Herr Schirmer, Sie sind ein erfolgreicher «klassischer» Pianist. An der Kyburgiade 2017 sind Sie jedoch mit Ihrem Weltmusik-Ensemble «Scurdia»aufgetreten. Wie geht das zusammen?Markus Schirmer:Ich kam dazu wie die Jungfrau zum Kinde. Während meiner Studienzeit in Graz lernte ich Mitte der 1990er Jahre den Kurden Risgar Koshnaw kennen, der in Graz Komposition studierte. Er fragte mich eines Tages, ob ich nicht an einem kurdischen Konzertabend mitspielen wolle, ich improvisierte ja schon immer gerne. Ich traute mir das eigentlich nicht zu, doch er drängte mich und liess nicht locker. Tatsächlich ging dann alles gut, es war sehr inspirierend für mich, Leute aus so unterschiedlichen Kulturen kennen zu lernen und mit ihnen Musik zu machen.

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