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Neue Erfahrungen in einer ganz anderen Zeit

Ab Samstag zeigt der Zeller Kinder- und Jugendchor das Musical «S’Gletscherchind» nach einer Geschichte von Marbeth Reif. Die Kinder sind voller Vorfreude und proben mit grossem Eifer.

Sind bereit für die morgige Musicalpremiere: Die Buben und Mädchen des Zeller Kinder- und Jugendchors.
Sind bereit für die morgige Musicalpremiere: Die Buben und Mädchen des Zeller Kinder- und Jugendchors.
Tobias Humm

Fröhliches Kindergeschrei beherrscht den Zeller Mehrzweckraum. Umherspringende Wölfe und Purzelbäume schlagende Bauernjungen dominieren das erste Bild, wenn man den Probenraum betritt. Die Mädchen und Buben des Zeller Kinder- und Jugendchors machen sich bereit für eine der letzten Proben des Musicals «S’Gletscherchind» nach einer Geschichte von Marbeth Reif.

Die Dirigentin des Chors, Sarah Deissler, amtet diesmal als Regisseurin und sammelt ihre herumtollenden Schützlinge zusammen. Sie wird musikalisch unterstützt am Keyboard von Kilian Deissler, und mit Flöten und Perkussionsinstrumenten geben Susi Schwarz und Charlotte Joss, von der auch die Musik und das Libretto stammen, dem Stück einen passenden musikalischen Rahmen.

Seltsame Bekanntschaft

Die Geschichte handelt von vier mutigen Mädchen, die auf einer grossen Velotour schon in der ersten Nacht, als sie auf einem einsamen Gletscher übernachten, eine seltsame Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen Mädchen machen. In der Folge werden die jungen Velofahrerinnen von dem mysteriösen Mädchen in eine ganz andere Zeit geführt und machen im Laufe der Erzählung völlig neue Erfahrungen.

Sie begegnen dabei Menschen, die vor sehr langer Zeit an diesem Ort gelebt haben, und sie erfahren Stück um Stück deren Geschichten und Geschichte. Die Familie war eine sehr erfolgreiche Jägerfamilie und kam durch den Erfolg zu unerwartetem Wohlstand, doch die neuen Besitztümer riefen nach immer mehr und mehr. Und bald nach noch mehr. Man ahnt es: Das kommt nicht gut heraus. In Gruppen singen und spielen die Kinder die abenteuerlichen Begebenheiten aus dem Leben der gespensterhaften Familie.

Unterhaltsam und spannend geht die Geschichte weiter, doch zuviel soll hier nicht verraten werden. Kostüme müssen noch angepasst werden, auch am Text braucht es da und dort etwas mehr Einsatz. «Etwas lauter hier und etwas deutlicher dort», ermuntert die Dirigentin ihre Schauspieler. Doch kurz vor der Premiere ist das Stück erkennbar und die Freude und das Engagement der mitspielenden Kinder unüberbietbar.

Aufführungen am Sa., 9./23. Sept., 19 Uhr; So., 10./24. Sept., 17 Uhr, im Engelburgsaal in Rikon.

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