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«Ich möchte mit Esoterik nichts zu tun haben»

Christina Krüsi wollte als Malerin überwinden, was sie als Opfer von sexuellem Kindsmissbrauch durchlitten hat. Nun setzt die Winterthurerin im neuen Atelier in Kemptthal alles daran, ihre künstlerische Karriere voranzutreiben.

Christina Krüsi hat in ihrem neuen Atelier auf dem Givaudon-Gelände in Kemptthal das nächste künstlerische Kapitel begonnen.
Christina Krüsi hat in ihrem neuen Atelier auf dem Givaudon-Gelände in Kemptthal das nächste künstlerische Kapitel begonnen.
Madeleine Schoder

Das Kind spielt mit der Schlange. «Das passiert ganz am Ende der Bibel», sagt Christina Krüsi über ihre Skulptur, «also nach der Apokalypse». Die Szene stellt das wiedergewonnene Paradies dar. Dass es so eine Bibelstelle gäbe, wüssten nur die wenigsten.

Christina Krüsi weiss es, ist sie doch als Kind von Schweizer Missionaren in Bolivien aufgewachsen. Sie weiss aber auch, wie sich die Apokalypse anfühlt: Ihr Buch «Das Paradies war meine Hölle» erschien vor vier Jahren, es war ihre Geschichte über den Missbrauch durch pädophile Kirchenmänner.

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