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Warum in Rheinau 7 Hexen verbrannt wurden

Stephan Aregger spricht als Mitglied der Gesellschaft der Trinkstube zu Rheinau über seine Forschung zur Hexenverbrennung im Dorf. Seine Erkenntnisse lassen einen frösteln.

Rheinau im Jahr 1619: Der Stich von Johann Casper Winterlin zeigt das Städtchen zur Zeit der Hexenverbrennungen.
Rheinau im Jahr 1619: Der Stich von Johann Casper Winterlin zeigt das Städtchen zur Zeit der Hexenverbrennungen.
PD

Rheinau hat eine reiche Geschichte, aber über Hexenverfolgung hat man noch nicht so viel gehört. Wie sind Sie auf das Thema gekommen?

Das war ein Zufallstreffer, als ich vor 20 Jahren fürs Studium recherchierte und über die Konflikte zwischen dem Kloster Rheinau und der Stadt im 18. Jahrhundert schreiben wollte. In den Beständen des Staats- und Klosterarchivs stolperte ich über Gerichtsunterlagen zu Hexenprozessen. Das hat mich sehr erstaunt, man hatte in Rheinau nie darüber gesprochen. Letztes Jahr wurde mir bewusst, dass es genau 400 Jahre her ist, denn innerhalb der Trinkstubengesellschaft hielt ich einen Vortrag. Man fand, dies sei für das ganze Dorf spannend.

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