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Wiener Gassenhauer und irische Volksmusik

Am Samstagabend fanden das Festival Hänkitrum Classics mit dem Swiss Piano Trio seinen Höhepunkt. Mit Klavier, Violine und Cello begeisterte das Ensemble mit Melodien aus ganz Europa.

Stark trotz geänderter Formation: Martin Staub (Piano), Angela Golubeva (Violine) und Joël Marosi (Cello).
Stark trotz geänderter Formation: Martin Staub (Piano), Angela Golubeva (Violine) und Joël Marosi (Cello).
Enzo Lopardo

Laute Gespräche dringen aus den geöffneten Fenstern des Aadorfer Hänkiturms. Rund 70 Personen haben hier am zusammengefunden. Sie sehen um die «Hänki-Bar» herum, um sich dort mit Wein und Snacks zu verpflegen. Das Licht dunkler. Die Gespräche verstummten und das Publikum kehrt auf die Zuschauerränge zurück. «So, jetzt geht es weiter», ruft ein Mann voller Vorfreude.Der Fahrstuhl mit dem Swiss Piano Trio kommt im Konzertsaal zuoberst auf dem Aadorfer Hänkiturm an. Die drei Musiker sind bereit für den zweiten Teil ihres Auftritts. Und der besteht aus lediglich einer Komposition – dem Es-Dur Klaviertrio von Franz Schubert. «Das Werk entstand zwischen Beethovens Tod im Jahr 1827, und Schuberts eigenem Tod im November 1828», erklärt Pianist Martin Lucas Staub. Den Notendruck seiner eigenen Komposition habe Schubert nicht mehr miterlebt, da die Erstausgabe erst im Dezember 1828 in Wien eingetroffen sei.

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