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So kämpft Swiss gegen Verspätungen

Im Sommer 2018 war jeder vierte Swiss-Flug 15 Minuten oder länger verspätet. Als eine von mehreren Gegenmassnahmen lässt die Airline ihre Flieger an den Destinationen nun länger am Boden.

Die Swiss kämpft mit längeren Turnarounds und mehr Ersatzmaschinen gegen die Verspätungen an. Gleichzeitig läge aus Sicht von Marcus Schnabel auch ein grosses Potenzial in der Harmonisierung der europäischen Flugverkehrskontrollen.
Die Swiss kämpft mit längeren Turnarounds und mehr Ersatzmaschinen gegen die Verspätungen an. Gleichzeitig läge aus Sicht von Marcus Schnabel auch ein grosses Potenzial in der Harmonisierung der europäischen Flugverkehrskontrollen.
Florian Schaer

Schlechtes Wetter, verpasste Anschlüsse, verstopfte Luftstrassen, streikende Air-Traffic-Controller und fehlende Kapazitäten an den Flughäfen – dass ein Flugzeug verspätet ist, kann viele Gründe haben. Entsprechend häufig treten Verspätungen auch auf. Im Sommer 2018 wurden in Europa 25,6 Millionen Verspätungsminuten generiert, 61 Prozent mehr als im Vorjahr; davon betroffen waren insgesamt 350 Millionen Passagiere. Bei der Swiss waren es rund 25 Prozent der Flüge, die sich um 15 Minuten oder mehr verspätet haben. Das betriebsinterne Ziel, das bei 80 Prozent pünktlichen Flügen festgelegt worden war, ist damit deutlich verfehlt.

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