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400 Tonnen Sand für einen Sportplatz

Das Schwimmbad Weiher erneuert seine Anlage für Beachvolleyballer. Dafür benötigte man tonnenweise Quarzsand.

Aus Schlammschlacht mach Sandplatz: Bagger errichten die neue Beachvolleyballanlage.

Das Schwimmbad Weiher steckt mitten in den Vorbereitungen für die neue Badi-Saison. Die startet in Seuzach am 6. Mai. Bis dahin muss alles bereit sein: das Wasser, die Wiesen und natürlich auch die Sportplätze. Dazu gehört im Schwimmbad Weiher unter anderem eine Beachvolleyball-Anlage. Und die ist keineswegs pflegeleicht. Andrea Braun, Leiter der Liegenschaften und Sportanlagen in Seuzach, erklärt: «Der Sand auf den Feldern muss jährlich gereinigt werden.» Auch müsse er alle sieben bis neun Jahre komplett erneuert werden. «Ansonsten wird er irgendwann zu hart und rutscht nicht mehr wie gewünscht», sagt Braun.

Spezialsand erforderlich

Nun ist die Zeit für eine solche Erneuerung wieder gekommen. Die Gemeinde Seuzach hat die Firma Gerber Sports aus Saland damit beauftragt.

Eine grosse Sandlieferung für das Beachvolleyballfeld in der Badi Seuzach.
Eine grosse Sandlieferung für das Beachvolleyballfeld in der Badi Seuzach.
Madeleine Schoder
Da die Anlage mehr als ein Spielfeld enthält, mussten rund 400 Tonnen Sand nach Seuzach geschafft werden.
Da die Anlage mehr als ein Spielfeld enthält, mussten rund 400 Tonnen Sand nach Seuzach geschafft werden.
Madeleine Schoder
Fleissig wurde Sand hergeschafft und verteilt.
Fleissig wurde Sand hergeschafft und verteilt.
Madeleine Schoder
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«Da die Anlage mehr als ein Spielfeld enthält, mussten wir rund 400 Tonnen Sand nach Seuzach schaffen», sagt Geschäftsleiter Thomas Gerber. Er fügt hinzu: «Für so eine Sportanlage benötigt man verifizierten Quarzsand.» Dieser habe einen geringeren Kalkanteil und härtet dementsprechend weniger schnell ab. Auch erhalte er seine Feuchtigkeit länger und bleibe dadurch rutschig. Das Ganze hat seinen Preis: Für die Erneuerung hat die Gemeinde rund 25 000 Franken budgetiert. Der grösste Kostenpunkt sind laut Braun die Materialkosten des Sandes.

Feld im Aufbau

Der stammt ursprünglich übrigens aus Süddeutschland. Die Gerber Sports hat ihn mittels Sattelschlepper nach Seuzach transportiert. Den alten Sand hat sie mithilfe von Baggern ausgehoben. Die Gemeinde Seuzach kann ihn nun zwischenlagern und später als Streumittel für Wiesen verwenden. Mit der Zeit verschwinden so die rund 400 Tonnen Altsand wieder aus dem Gemeindevorrat. Die Anlage erhält derweil ihren letzten Schliff. Zuvor haben Bagger die Spielfelder mit dem Quarzsand zurechtgeschaufelt. Pünktlich zur Eröffnung der Badi wird die Anlage dann spielbereit sein.

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