Wiesendangen

62 Anträge zu Tempo 30

Der Gemeinderat hat zu seinen Tempo-30-Plänen mehrere Änderungswünsche erhalten. Auf einige ist er eingegangen.

In Wiesendangen soll bald in allen Quartieren Tempo 30 gelten.

In Wiesendangen soll bald in allen Quartieren Tempo 30 gelten.

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In Wiesendangen soll künftig in allen Quartieren Tempo 30 gelten. Dazu hat der Gemeinderat Ende Oktober eine Infoveranstaltung durchgeführt, danach lief eine einmonatige Vernehmlassung. Während dieser sind insgesamt 62 Änderungsanträge eingegangen. «Grundsätzliche Opposition gegen die Tempo-30-Zonen wurde in den Antworten keine geäussert», heisst es in einer am Montag versandten Medienmitteilung.

Der Gemeinderat hat die Anträge an der Sitzung vom 13. Dezember behandelt und die entsprechenden Antworten darauf online auf der Gemeinde-Website veröffentlicht.

Tempo 30 auf Schulstrasse verlängert

«Die grösste Änderung betrifft die Tempo-30-Zone an der Schulstrasse. Diese soll auf Antrag von mehreren Einwohnerinnen und Einwohnern bis zur Kreuzung Stationsstrasse verlängert werden», schreibt die Gemeinde. Dort soll zudem eine Digitaltafel die Autofahrenden für das tiefere Tempo sensibilisieren.

Eingetreten ist der Gemeinderat zudem auf sechs weitere Anträge, die jeweils die Aufhebung von geplanten Parkfeldern forderten. So sind nun alle Parkfelder an der Brunnenwies-, Halden-, Sonnenberg-, Wingert-, und Irchelstrasse sowie am Brunnenweg wieder gestrichen. Auch auf die Parkfelder bei der Schulstrasse 9, 11 und 15 verzichtet der Gemeinderat nun.

Sperrung der Breitenlohstrasse prüfen

Die Breitenlohstrasse, die von der Autobahnausfahrt Attikon nach Wiesendangen führt und deshalb gerne als Schleichweg benutzt wird, wollten Anwohner mit einem Lastwagen-Verbot belegen. Dies hat der Gemeinderat abgelehnt, schreibt aber, dass er die Sperrung der Breitenlohstrasse «in einer nächsten Phase» prüfen werde.

Die fünf Gutachten des Frauenfelder Planungsbüros Widmer AG hat die Gemeinde nun bei der Verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei eingereicht und um die Bewilligung gebeten. Sobald diese vorliegt, kann die Gemeinde diese anordnen, dagegen können sich Anwohner während der Auflage nötigenfalls noch einmal rechtlich wehren. «Sobald die Rechtskraft erlangt ist, können die Tempo-30-Zonen verfügt werden», heisst es in der Mitteilung.

Erstellt: 21.01.2020, 11:16 Uhr

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