Seuzach

Die Jodlerbrücke war für den Chrebsbach zu lang

Im Frühling starten die grossen Bauarbeiten beim Alterszentrum in Seuzach. Den Anfang macht eine provisorische Fussgängerbrücke.

Die Schautafel zeigt an, wo das Brückengerüst im März zu liegen kommen wird. Rechts vom Alterszentrum verläuft die Kirchhügelstrasse. Foto: Madeleine Schoder

Die Schautafel zeigt an, wo das Brückengerüst im März zu liegen kommen wird. Rechts vom Alterszentrum verläuft die Kirchhügelstrasse. Foto: Madeleine Schoder

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Wenn der Umbau des Alterszentrums in Seuzach in die zweite Phase tritt, wird die Kirchhügelstrasse von Lastwagenverkehr belastet sein. Für Schulkinder und Fussgänger könnte das gefährlich werden, fanden die Bauherren-Verantwortlichen des Alterszentrums im Geeren (Azig).

Sie beschlossen deshalb, im März eine provisorische Passerelle über den Chrebsbach zu legen, damit Gross und Klein dort sicher zu Fuss ans andere Ufer des Chrebsbaches gelangen kann.

Wo die behindertengerechte Fussgängerbrücke hinkommen wird und wie sie aussieht, zeigt momentan eine Bautafel auf dem Trottoir vor dem Azig an. Gleichzeitig liegt das Baugesuch öffentlich auf der Gemeinde auf. Demnach soll die Brückenkonstruktion 18000 Franken kosten.

Jodlerbrücke auch erwogen

«Wir liessen uns von der Brücke inspirieren, welche die Gemeinde seinerzeit beim Bau des Kreisels verwendete», sagt Azig-Geschäftsführer Urs Müller. Bei der Auswahl der Brückenart habe man auch die Jodlerbrücke im Auge gehabt, die Im April 2019 von Zimmermannslehrlingen aus Sturmholz für «Winti jodelt» aufgebaut worden war.

«Wir haben auch die Jodlerbrücke im Auge gehabt, aber sie war zu gross.»Urs Müller
Geschäftsführer 
Alterszentrum im Geeren

Doch diese erwies sich mit 15 Metern als zu lang. «Wir hätten sie an beiden Enden kürzen müssen», sagt Müller. Und nur die halbe Jodlerbrücke wäre wiederum zu klein gewesen. So werden die kleinen und grossen Passantinnen und Passanten mit einer Metallkonstruktion vorlieb nehmen müssen.

Das auf der Südseite des Azig gelegene Kirchhügelquartier soll vom Baustellenverkehr weitestgehend verschont werden. «Wir werden auf der grünen Wiese zwischen dem Quartier und den Pünten einen Kehrplatz einrichten», sagt Müller. «Die Schülerinnen und Schüler, die von dort via Kirchhügelstrasse und Strassenbrücke zur Schule gehen, können das Azig nun durch den Park umgehen und dann die Passerelle benutzen.»

Gebaut wird am Alterszentrum im Geeren jetzt schon. Auf der Ostseite zum Rösslipark hin entsteht gerade das neue Restaurant. Es soll Anfang April eröffnet werden. «Das wird schön werden», verspricht Müller. Nach der Eröffnung beginnen dann die Bauarbeiten auf der anderen Seite. Im November 2023 soll das Alterszentrum im Geeren dann um ein Gebäude und 40 Betten reicher sowie rundum modernisiert sein. Das ganze Bauprojekt ist auf 50 Millionen Franken veranschlagt.

Erstellt: 15.01.2020, 16:40 Uhr

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