Turbenthal

Eine Delegation aus Wildberg entscheidet mit

Die offiziellen Traktanden waren an der Gemeindeversammlung in Turbenthal rasch erledigt. Spannender waren einige Personalien.

An der Gemeindeversammlung Turbenthal waren Mitglieder der Schulpflege anwesend. Sie wollten damit ein Zeichen setzen.

An der Gemeindeversammlung Turbenthal waren Mitglieder der Schulpflege anwesend. Sie wollten damit ein Zeichen setzen. Bild: Moritz Hager

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Für die Behörden in Turbenthal war es am Montagabend eine angenehme Gemeindeversammlung. Sämtliche Geschäfte wurden einstimmig und diskussionslos gutgeheissen, so auch die Jahresrechnungen der beiden Schulgemeinden und der Politischen Gemeinde.

Die offiziellen Traktanden waren deshalb rasch abgehakt und es blieb Raum für einige Beobachtungen. Auffällig war, dass für einmal eine etwas grössere Gruppe aus Wildberg im Publikum sass, vier Mitglieder der Primarschulpflege Wildberg waren gekommen. Sie seien aber nicht in ihrer Behördenfunktion hier, wie eine von ihnen sagte, sondern als Stimmberechtigte der Oberstufenschulgemeinde Turbenthal-Wildberg.

Offensichtlich wollten sie damit ein Zeichen setzen. Denn manche Wildberger hatten während der Fusionsdiskussion der Schulen im mittleren Tösstal die Befürchtung geäussert, dass sie nach einem Zusammenschluss nicht mehr mitbestimmen könnten. An die Gemeindeversammlungen der Oberstufenschule Turbenthal-Wildberg, an der man Anträge einreichen oder abstimmen könnte, kam in der Regel aber kaum jemand aus Wildberg. Schon mehrmals war Schulpfleger Bruno Pfenninger wohl der einzige Wildberger, der mitbestimmte. Dies, obwohl es um einiges geht. Die Jahresrechnung 2017 der Schulgemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 315 000 Franken ab, der Aufwand beträgt immerhin 4,6 Millionen Franken. Fragen zur Jahresrechnung 2017 gab es bei den 57 anwesenden Stimmberechtigten aus Wildberg und Turbenthal dann aber keine.

Mehrere Verabschiedungen

Auch die neue Entschädigungsverordnung, die sich vor allem formal ändert, wurde in allen drei Gemeinden einstimmig gutgeheissen. Dasselbe gilt für die Aufwertung des Verwaltungsvermögens mit der Einführung des harmonisierten Rechnungsmodells.

Mehrere Personen wurden nach langer Behördentätigkeit verabschiedet und verdankt. Bei der Politischen Gemeinde waren dies die Gemeinderäte Markus Küng und Erich Pfäffli. Die Schulgemeinde Wildberg-Turbenthal verabschiedete sich von ihrer Präsidentin Cornelia Oelschlegel und die Primarschule würdigte die Arbeit der Schulpfleger Bruno Felder und Monika Bosshard. (Landbote)

Erstellt: 13.06.2018, 08:25 Uhr

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