Winterthur

Fahrlässiges Bauern-Duo verurteilt

Zwei Landwirte arbeiteten unvorsichtig, und verschmutzten einen Bach.

Zwei Bauern aus der Region haben sich beim Ausbringen der Jauche fahrlässig verhalten (Symbolbild).

Zwei Bauern aus der Region haben sich beim Ausbringen der Jauche fahrlässig verhalten (Symbolbild).

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Vor einigen Monaten düngten zwei Bauern in einer Regionsgemeinde ihre Felder und hatten es dabei etwas zu eilig. Zu Beginn ihres Tagwerks verhielten sie sich noch korrekt. Einer der beiden brachte mit dem Traktor die Jauche aus, diese floss über einen Schleppschlauch und stammte aus einem separaten Tankwagen.

Der zweite Bauer hielt sich beim Tankwagen auf und überprüfte den Pumpvorgang. Doch dort blieb er nicht, sondern entfernte sich zwecks Beschleunigung der Feldarbeit vom Tankwagen und holte einen zweiten, voll mit Jauche befüllten Tankwagen. Für diesen Arbeitsschritt hätte es allerdings einen dritten Bauern gebraucht, denn nachdem sich der zweite Bauer vom ersten Tankwagen entfernt hatte, begann dieser unkontrolliert zu lecken.

Fünf tote Fische

Mehrere Kubikmeter Jauche-Flüssigkeit gelangten in einen Schacht neben den Feldern, von dort aus in einen eingedohlten Gemeinde-Bach und es resultierte schliesslich eine Gewässerverschmutzung auf einer Länge von 150 Metern. Fünf Fische starben.

Dafür wurden die beiden Bauern nun von der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zu Geldstrafen von 800, beziehungsweise 1200 Franken verurteilt. Dies allerdings bedingt. Sie müssen die Geldstrafe also nicht zahlen, wenn sie sich fortan nicht mehr «fahrlässig gegen das Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer» hinwegsetzen.

Erstellt: 11.10.2019, 14:47 Uhr

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