Brütten

Kirchgemeinden treiben Fusion voran

Bereits im Sommer 2022 sollen die Kirchgemeinden Brütten, Lindau und Bassersdorf-Nürensdorf fusionieren. Am Dienstag wurden Details zur Abstimmung vom Frühling bekanntgegeben.

Auch nach der Fusion soll Brütten ein eigenes kirchliches Leben vor Ort haben.

Auch nach der Fusion soll Brütten ein eigenes kirchliches Leben vor Ort haben. Bild: Archiv, Peter Lauth

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Eine lebendige, menschennahe Kirchgemeinde mit drei profilierten Ortskirchen: So beschrieb Martin Egli, Präsident der reformierten Kirchgemeinde Brütten, am Dienstagabend die Vision der drei Kirchgemeinden, die sich bald zusammenschliessen wollen. Es sind dies neben Brütten auch die Kirchgemeinden von Lindau und Bassersdorf-Nürensdorf. Die Fusion soll bereits per Juli 2022 erfolgen.

Damit dies möglich ist, müssen alle drei Kirchgemeinden erst einem Zusammenschlussvertrag und dann der neuen Kirchgemeindeordnung zustimmen. Im nächsten Frühling finden die Abstimmungen statt. «Alle unsere Kirchen bleiben im Dorf, keine wird verschwinden», sagte Egli. Das Konzept mit drei Ortskirchen sieht vor, dass diese jeweils ein eigenes kirchliches Leben vor Ort anbieten können. Trotzdem würden Gemeinsamkeiten gestärkt, wie Egli sagte. So könne man etwa Projekte für Jugendliche und Senioren für alle drei Gemeinden anbieten. Das sei heute teilweise schon der Fall.

Nur noch eine Kirchenpflege

Statt drei wird es aber nur noch eine einzige Kirchenpflege mit neun Mitgliedern geben. Drei von ihnen werden jeweils einer Ortskirchenkommission vorstehen. Diese besteht aus einer Pfarrperson, einem weiteren Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin und Freiwilligen. Das gesamte Pfarrteam wird aus sechs Personen bestehen. Zudem wird es eine fünfköpfige Rechnungsprüfungskommission und einen Kirchenschreiber geben.

«Alle unsere Kirchen bleiben im Dorf, keine wird verschwinden»Martin Egli, 
Präsident der reformierten Kirchgemeinde Brütten

Die neue Kirchgemeinde soll Kirchgemeinde Breite heissen. Sie wird aus gut 8000 Mitgliedern bestehen, ihren Sitz in Nürensdorf haben und zum Bezirk Bülach gehören. Der Steuerfuss wird voraussichtlich 12 Prozent betragen (der aktuelle Steuerfuss in Brütten beträgt 13 Prozent). Statt mit 460 Pfarrstellenprozenten kann sie mit 480 Stellenprozenten rechnen. Lehnt eine der Kirchgemeinden den Zusammenschluss ab, findet die Fusion mit nur zwei Kirchgemeinden statt. Lehnen sie zwei ab, dann bleiben die drei eigenständig.

Erstellt: 04.12.2019, 11:47 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Blogs

Michèle & Friends Midlife-Crisis? Nehm ich!

Von Kopf bis Fuss Diese Frau erinnert sich an alles

Bonus-Angebote

Bonus-Angebote

Alle Bonus-Angebote im Überblick.