Sulz bei Rickenbach

Zufällig bemerkte ein Velofahrer den Brand

Am Donnerstagmorgen brannte das Parterre eines alten Bauernhauses in Sulz. Die Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

Im rechten Teil des Bauernhauses brannte das Parterre, Russspuren zeugen davon.

Im rechten Teil des Bauernhauses brannte das Parterre, Russspuren zeugen davon. Bild: gab

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Von aussen ist nicht viel zu erkennen: Die Fenster im Erdgeschoss der Mottlistrasse 7 in Sulz sind mit Spannplatten verschlossen. Doch an den Fensterrahmen hat sich Russ abgesetzt, die von den Flammen im Haus zeugen und den vorbeilaufenden Passanten eine Ahnung geben, wie verbrannt es im Innern wohl aussieht. In der Luft liegt der Geruch von Holzkohle, am Boden haben die Feuerwehrleute schwarze, russige Sohlenabdrücke hinterlassen. Nur ein Pferd und ein paar Geissen beim linken Teil des Hauses kauen ganz gemütlich in ihrem Gehege, so als wäre nichts geschehen.

Es war niemand zuhause, als der Brand gestern Morgen ausbrach. Ein Velofahrer auf dem Weg zur Arbeit bemerkte das Feuer im Parterre des alten Bauernhauses und schlug Alarm. Um 5.23 Uhr ging die Meldungbei der Einsatzzentrale Schutz und Rettung Zürich ein, die Feuerwehren Thurtal Süd sowieSchutz und Intervention Winterthur rückten sogleich aus, schreibt die Kantonspolizei in einer gestern versandten Mitteilung.Auch ein Rettungsteam des Kantonsspitals Winterthur sei vorsorglich im Einsatz gewesen. Verletzt wurde niemand, das auch weil beim Ausbruch des Feuers niemand zu Hause war.

Das Feuer hinterliess auch an der Fassade Spuren. Bild: gab

Ursache und Sachschaden sind noch unklar

Innerhalb von zwei Stunden brachten die beiden Feuerwehren den Brand unter Kontrolle. Sie verhinderten, dass das Feuer auf weitere Teile des Hauses, etwa den Stall übergreifen konnte. «Dennoch entstand am Bauernhaus erheblicher Schaden – es ist nicht mehr bewohnbar», schreibt die Kantonspolizei. Verletzt hat sich während des Brandes niemand.

Was genau das Feuer auslöste, ist momentan noch unklar. Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei werden den Fall untersuchen. Unklar ist auch, wie hoch der Sachschaden am Gebäude ist. «Er dürfte aber hunderttausend Franken übersteigen», heisst es in der Mitteilung.

Erstellt: 16.01.2020, 10:48 Uhr

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