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Abfall kennt keine Gemeindegrenzen

Der Winti-Sack für die Stadt Winterthur und Abfallmarken für die Landgemeinden: So ist es geregelt. Doch Winti-Säcke finden sich immer wieder auch auf dem Land. In Wiesendangen drückte man bislang beide Augen zu und behandelte sie gleich wie Abfallmarken. Das ändert nun.

Abfallmarken oder Winti-Sack? Im Sackgebührenverbund Winterthur macht man sich darüber Gedanken.
Abfallmarken oder Winti-Sack? Im Sackgebührenverbund Winterthur macht man sich darüber Gedanken.
Barbara Truninger

Die Stadt Winterthur arbeitet seit 2009 mit Gebührensäcken. Das System wurde mit der Umstellung auf Unterflursammelstellen gewechselt. Die sieben Landgemeinden, die mit Winterthur den Sackgebührenverbund Winterthur bilden, bevorzugen hingegen das Abfallmarkensystem. Die klare Trennung zwischen dem Winti-Sack der Stadt Winterthur und den Abfallmarken in Brütten, Dättlikon, Elsau, Neftenbach, Pfungen, Seuzach und Wiesendangen lässt sich aber geografisch nicht so klar aufrechterhalten, wie man es innerhalb des Verbunds gerne hätte. In den Landgemeinden lassen sich immer wieder auch Winterthurer Gebührensäcke am Strassenrand finden. Einzelne, wie etwa Pfungen und Dättlikon, haben das gegenüber der Bevölkerung letzthin problematisiert. Man nehme künftig keine Winti-Säcke mehr mit, hiess es dort.

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