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Als die Männer ihre Vorherrschaft aufgaben

Das waren noch Zeiten, als in der Schweiz darum gerungen wurde, den Frauen das Stimmrecht zu erteilen. Seuzach und Hettlingen waren Vorreiter. Winterthur hinkte nach.

Der Gemeinderat von Hettlingen 1970 (von links): Gemeindepräsident Edwin Müller, Jakob Huber, Peter Spälti, Emil Schälchli und Bruno Keller. Die sechste Person ist unbekannt.
Der Gemeinderat von Hettlingen 1970 (von links): Gemeindepräsident Edwin Müller, Jakob Huber, Peter Spälti, Emil Schälchli und Bruno Keller. Die sechste Person ist unbekannt.
Winbib

«Starke Mehrheit für das Frauenstimmrecht in Seuzach», titelte der «Landbote» am 26. Oktober 1969. Mit 133 Ja zu 44 Nein hatte die Gemeindeversammlung zwei Tage zuvor beschlossen, den «ansässigen Schweizerbürgerinnen» mit sofortiger Wirkung das Stimm- und Wahlrecht in allen Angelegenheiten der Politischen Gemeinde zu erteilen. Die Hettlinger standen den Seuzachern keineswegs nach: Auch dort beschloss eine Mehrheit an der Gemeindeversammlung gleichentags, das Frauenstimmrecht einzuführen. 74 waren dafür, 48 dagegen.

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