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Als er die Gekenterten sah, sprang er sofort ins Wasser

Heiko Krenmeyer lebt zwar erst seit Juni in Pfungen. In dieser kurzen Zeit hat er aber schon von sich reden gemacht. Der Pfleger hat Leben gerettet und wurde gestern dafür geehrt.

Eine Wappenscheibe zum Dank: Lebensretter Heiko Krenmeyer, Freundin Daniela Lipkowsky mit Tochter India wurden gestern von Gemeindepräsident Max Rütimann feierlich empfangen und geehrt.
Eine Wappenscheibe zum Dank: Lebensretter Heiko Krenmeyer, Freundin Daniela Lipkowsky mit Tochter India wurden gestern von Gemeindepräsident Max Rütimann feierlich empfangen und geehrt.
Moritz Hager

Es war ein heisser Sommertag Anfang August – und Heiko Krenmeyers Geburtstag: Der deutsche Pflegefachmann, dessen Wurzeln im sächsischen Zwickau liegen, war an diesem Sonntag mit seiner Freundin und deren Töchterlein auf dem Bodensee unterwegs. Es war windig und die Sonnenstrahlen tanzten auf der stürmischen Wasseroberfläche. «Plötzlich sah ich weit weg etwas wie eine weisse Sichel im See», erinnert sich Krenmeyer. «Kommt, da fahren wir schnell hin», sagte der 47-Jährige zu seinen Begleiterinnen und gab mit seinem kleinen Sportboot Gas. «Bald sahen wir, dass es sich um ein gekentertes Kanu han­delte, an dem sich zwei völlig erschöpfte Männer festkrallten.» Der Wind blies und der See war stürmisch. «Der eine der beiden Gekenterten war ganz grün im Gesicht, er hatte Atemnot, schrie um Hilfe und war im Begriff, unterzugehen.»

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