Pfungen

Bald Baugrube statt Wiese

Bis Anfang 2021 soll das Gebiet Vorbruggen 54 zusätzliche Wohnungen erhalten. Die Eskimo Textil AG feierte am Dienstag Spatenstich.

Gruppenbild mit Verwaltungsrat, Architekt und Gemeindepräsident (v. l.) Josef Schifferle, Stefan Scherler, Heinrich Schifferle, Christian Bidermann und Ralf B. Aemissegger (alle Eskimo) sowie Architekt Urs Schmidli, Herbert Kaufmann, Gemeindepräsident Max Rütimann, Marco Heller und Sven Zimmermann (Schmidli).

Gruppenbild mit Verwaltungsrat, Architekt und Gemeindepräsident (v. l.) Josef Schifferle, Stefan Scherler, Heinrich Schifferle, Christian Bidermann und Ralf B. Aemissegger (alle Eskimo) sowie Architekt Urs Schmidli, Herbert Kaufmann, Gemeindepräsident Max Rütimann, Marco Heller und Sven Zimmermann (Schmidli). Bild: Marc Dahinden

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«Ich bin froh, dass wir nach Einsprachen und Umzonung endlich loslegen können», sagte Ralph B. Aemissegger gestern. Der Direktor und Vizepräsident des Verwaltungsrates der Eskimo Textil AG mit Sitz in Turbenthal stellte sich sodann gelb behelmt mit neun weiteren Männern auf die grüne Wiese hinter der Brocki zum Spatenstich. Mit von der Partie seine Verwaltungsratskollegen, Vertreter von Schmidli Architekten & Partner, Rafz,sowie Pfungens Gemeindepräsident Max Rütimann (SVP).

Auf dem 12 000 Quadratmeter grossen Landstück soll bis Ende 2020 die Überbauung Riverside entstehen: sechs dreigeschossige Flachdachhäuser plus je ein Attikageschoss zuoberst.

«Vernünftige Mietzinse»

54 Wohnungen sind geplant. Sie werden laut Josef Schifferle, Geschäftsleitungsmitglied der Eskimo, zu «vernünftigen Mietzinsen» abgegeben werden. So sollen 2½-Zimmer-Wohnungen ab 1450 Franken, 3½-Zimmer-Wohnungen ab 1700 Franken und 4½-Zimmer-Wohnungen ab 2000 Franken monatlich zu haben sein. Die teuerste Wohnung im Riverside kostet Schifferle zufolge 2500 Franken im Monat, alles ohne Nebenkosten.

«Das ist ein schönes Stück Land, das wir auch schön gestalten werden», versprach Aemissegger mit Blick auf die gute Lage an der Töss.

Für die Überbauung, wie sie nun in Angriff genommen wird, war ein Landabtausch nötig: Die Eskimo gab dem Kanton 1008 m² Land für die Renaturierung der Töss und die definitive Festlegung des Radweges. Im Gegenzug erhielt das Textilunternehmen im hinteren Teil des Landes eine Fläche von 1008 m² Landwirtschaftsland, das in die Wohnzone umgezont wurde.

Die Frage, ob ein Stück Kulturland in der Vorbruggen dem angrenzenden Bauland der Eskimo Textil AG zugeschlagen und damit überbaut werden soll, erregte im Herbst 2017 die Gemüter. Anstösser kritisierten, dass sie durch die Überbauung ihrer Aussicht beraubt werden. Der Souverän segnete den Landabtausch aber an der Urne mit 552 Ja zu 471 Nein ab.

Brocki wird geschleift

Als erstes sichtbares Zeichen der Veränderung wird in einer Woche das ehemalige Brockenhaus, das früher ein Feuerwehrlokal war, abgerissen. Die Brocki ihrerseits ist bereits diesen Sommer in ein Eskimo-Gebäude auf der anderen Strassenseite gezogen.

2021 bezugsbereit

In den kommenden drei Monaten wird der Aushub erstellt. Im Februar 2019 starten die Baumeisterarbeiten. Begonnen wird mit dem hintersten Haus und der 92-plätzigen Tiefgarage. In etwa einem Jahr soll der Gesamtrohbau stehen. Die Wohnungen sollen laut Schifferle Anfang 2021 fertig sein. (Landbote)

Erstellt: 07.11.2018, 08:20 Uhr

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